11:03 BAUBRANCHE

Pritzker-Preis für Shelley McNamara und Yvonne Farrell

Teaserbild-Quelle: Iwan Baan

In die illustre Runde der Pritzker-Preisträger reiht sich ein weiteres Büro ein: Heuer sind es die Architektinnen Shelley McNamara und Yvonne Farrell aus Dublin mit ihrem 1978 gegründeten Büro Grafton Architects.

Yvonne Farrell und Shelley McNamara (Porträt)

Quelle: Pritzker Preis

Dieses Jahr ist der Pritzker-Preis weiblich. Heuer wurden die Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara für ihr Werk ausgezeichnet.

Yvonne Farrell und Shelley McNamara (Porträt)

Quelle: Pritzker Preis

Dieses Jahr ist der Pritzker-Preis weiblich. Heuer wurden die Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara für ihr Werk ausgezeichnet.

Yvonne Farrell und Shelley McNamara (Porträt)

Quelle: Pritzker Preis

Dieses Jahr ist der Pritzker-Preis weiblich. Heuer wurden die Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara für ihr Werk ausgezeichnet.

Yvonne Farrell und Shelley McNamara (Porträt)

Quelle: Pritzker Preis

Dieses Jahr ist der Pritzker-Preis weiblich. Heuer wurden die Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara für ihr Werk ausgezeichnet.

Yvonne Farrell und Shelley McNamara (Porträt)

Quelle: Pritzker Preis

Dieses Jahr ist der Pritzker-Preis weiblich. Heuer wurden die Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara für ihr Werk ausgezeichnet.

McNamara und Farrell arbeiten seit mehr als 40 Jahren zusammen und schaffen Räume, die sowohl ihre Umgebung miteinbeziehen, als auch neu sind. Ihre Arbeitsweise spiegle die Ziele des Pritzker-Preises, begründet die Jury die Wahl.

Ihre Gebäude verkörperten eine Architektur, die den Menschen diene. Sie verweist auf „ihr tiefes Verständnis vom Geist des Ortes“. Die Bauten der Architektinnen seien wie gute Nachbarn, sie leisteten einen Beitrag über die Grenzen des Gebäudes hinaus und liessen eine Stadt besser funktionieren.

Ein Beispiel hierfür dürfte der Campus der Technischen Universität (UTEC) von Lima sein: Das Gelände wird auf der einen Seite vom Stadtrand begrenzt, auf der anderen Seite von einer stark befahrenen Autobahn.

Die Inspiration für den Campus haben der felsige Grund oder vielmehr die Klippen geliefert, auf denen die Stadt liegt. „Die Nordseite des Gebäudes dient als neue Klippe, die Südseite wird von kaskadenartig angelegten Gärten und Freiflächen geprägt, die sich in die untere städtische Skala dieses Teils des Bezirks integrieren“, heisst es im Jury-Bericht.

Zudem lobt die Jury, dass die Architektinnen beim Entwurfs- und Konstruktionsprozess von grossen Strukturen kleinste Details miteinbeziehen. Vor allem bei Gebäuden mit bescheidenen Budgets wirke sich dies besonders aus.

Ein Beispiel hierfür ist das Urban Institute of Ireland in Dublin (Baujahr 2002): Mittels unterschiedlicher Materialien haben sie laut Jury ein visuell interessantes Gebäude entworfen, das mit auf Öffnungen und Falten, Schattenbedürfnisse und andere Probleme reagieren.

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© James Sullivan, unsplash

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