Referendum gegen Glattalbahn-Verlängerung
Das Referendum gegen den geplanten Ausbau der Glattalbahn vom Flughafen in die Stadt Kloten wurde dem Kanton Zürich übergeben. Die Einwände richten sich in erster Linie gegen die Linienführung.
Quelle: Architron GmbH
Die geplante Linienführung beim Klotener Altbach wird von den Projektgegner kritisiert.
Die nötigen 3000 Unterschriften für das Referendum gegen den geplanten Ausbau der Glattalbahn sind beisammen und wurden dem Kanton übergeben. Die Einwände stammen von der IG Pro Altbach und richten sich in erster Linie gegen die Linienführung. Diese führt entlang des Altbachs, entlang dessen für das Bauprojekt Bäume und Sträucher entfernt werden müssten. Nun wird das Stimmvolk entscheiden müssen.
Die Glattalbahn soll vom Flughafen bis in die Stadt Kloten verlängert werden. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hält die Kritik an der Linienführung für unbegründet: Diese sei kein Bauchentscheid, sondern die Variante, die nach umfassender Prüfung klar am besten abgeschnitten habe.
Quelle: Architron GmbH
Die geplante Verlängerung beim Klotener Viadukt: Nun muss das Stimmvolk über das Projekt befinden.
Fünf Jahre Bauzeit
Der Zürcher Kantonsrat hatte die Verlängerung der Glattalbahn um rund 3,3 Kilometer vom Flughafen Zürich bis Kloten im Juni genehmigt, mit Baukosten von 543,4 Millionen Franken. Von diesen entfallen 303,1 Millionen auf die eigentliche Verlängerung der Bahn. Weitere 100,6 Millionen sind für den Veloweg und 139,7 Millionen für den Hochwasserschutz vorgesehen. Der Kanton Zürich trägt dank Bundesbeiträgen rund 290 Millionen Franken.
Die Gesamtbauzeit für das Vorhaben wird auf rund fünf Jahre geschätzt. Die Verlängerung soll ab 2032 in Betrieb gehen. (mgt/bk)