Stadt St. Gallen: Parkplatz-Initiative ist zustande gekommen
Erfolg für den Verein Stadtstrasse bei seinem Engagement gegen den Abbau von Parkplätzen in der Stadt St. Gallen: Seine Parkplatz-Initiative, die für "eine bedarfsgerechte Anzahl" öffentlicher und privater Abstellplätze sorgen soll, ist definitiv zustande gekommen.
In der Stadt St.Gallen finde ein umfassender Abbau von Parkflächen statt, heisst es auf der der Website des Vereins, der sich nach eigenen Angaben für eine "bedürfnisorientierte Mobilität zu sozialverträglichen Preisen" einsetzt und sich als parteipolitisch neutral bezeichnet. Er kritisiert etwa, dass seit 2010 in der Altstadt und Innenstadt rund 200 öffentlich zugängliche Parkplätze (Stand Mai 2025) ersatzlos aufgehoben worden sind, ohne dass man sie anderweitig kompensierte.
Ein Parkplatzregelment für St. Gallen
Konkret geht es den Initianten darum, dass ein Parkplatzreglement bei Neubauten und umfassenden Umbauten Abstellflächen für motorisierte Fahrzeuge und Velokeller festlegt, ebenso eine Mindestanzahl an öffentlichen Parkplätzen sowie eine "moderate Anzahl" oberirdischer Parkplätze in der Innenstadt und Altstadt auf dem Stand von zirka 2015. Weiter soll das Reglement Vorgaben für Kurzzeitparkplätzen für Kunden in der Alt- und Innenstadt machen sowie Genügend Parkflächen für öffentliche Bäder, Sport- und Freizeitanlagen und Grossveranstaltungen vorsehen.
In der Stadt St.Gallen finde ein umfassender Abbau von Parkflächen statt, heisst es auf der der Website des Vereins. Er kritisiert, dass seit 2010 in der Altstadt und der Innenstadt rund 200 öffentlich zugängliche Parkplätze (Stand Mai 2025) ersatzlos aufgehoben worden sind, ohne dass man sie anderweitig kompensierte.
Für das Zustandekommen der Initiative waren 1000 Unterschriften erforderlich, das Komitee brachte laut eigenen Angaben 1331 zusammen. Heute teilte die Stadtkanzlei mit dass sie überprüft wurden und dass davon insgesamt 1013 gültig sind.
Initiative gegen Parkgebühren
Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Verein Stadtstrasse in Sachen Parkplätze engagiert: Er hat bereits zuvor eine andere Initiative eingereicht, sie ist am 28. Januar für gültig erklärt worden. Darin geht es um die Parkgebühren, welche die St. Gallen erhebt. Die Höhe sei missbräuchlich, moniert der Verein. Dies habe der Preisüberwacher festgestellt. Lenkungsmassnahmen in Form von höheren Gebühren müssten eine Wirkung erzielen. Diese bleibe aber aus. Das Volksbegehren wurde vom Parlament noch nicht behandelt. (mai/mgt/sda)