Volksabstimmung vom 8. März: Klimafondsinitiative ohne Chance
Die Klimafondsinitiative hat gemäss einer repräsentativen Umfrage keine Chance. Angenommen werden dürften die Individualbesteuerung und die Bargeldinitiative inklusive Gegenvorschlag. Die Halbierungsinitiative hat eine knappe Mehrheit.
Quelle: WSL
Schutzwälder in den Alpen: Die Schaffung eines nationalen Klimafonds dürfte bei der Abstimmung am 8. März keine Mehrheit finden.
Die Klimafondsinitiative wird von der Anhängerschaft der Grünen und der SP deutlich unterstützt. Die anderen Bundesratsparteien lehnen hingegen die Einführung eines solchen Fonds deutlich ab. Das ergibt fürs Nein-Lager eine Mehrheit von 59 Prozent. Insgesamt Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage des Instituts Leewas von letzter Woche, im Auftrag von «20 Minuten» und Tamedia. Die Resultate basieren auf genau 16198 Umfrageteilnehmenden, die repräsentativ ausgewählt wurden.
Demnach erreichte die Vorlage in keiner bedeutenden gesellschaftlichen Gruppe Mehrheit. Zustimmung findet der Fonds vor allem bei Frauen, in städtischen Gebieten lebende Stimmberechtigten sowie Menschen mit einem Hochschulabschluss. Diese Befragten sind der Ansicht, dass der Schutz von Klima und Natur eine öffentlichen Aufgabe sein soll und nur auf diesem Weg gerecht finanziert werden kann.
Die Einführung der Individualbesteuerung wird mit 64 Prozent von einer deutlichen Mehrheit der Stimmberechtigten befürwortet, zur Bargeldinitiative wird sagen 62 Prozent Ja uns zum Gegenvorschlag 58 Prozent. Am knappsten ist die Lage bei der Halbierungsinitiative, die im Moment auf 50 Prozent Ja-Stimmen kommt, bei 48 Prozent Nein. (SDA/bk)