12:58 BAUPROJEKTE

Stadtberner entscheiden über Schulraum-Provisorium auf Gaswerkareal

Teaserbild-Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-009350 / CC BY-SA 4.0

Die Stadtberner Stimmberechtigten entscheiden im Juni über ein Schulraum-Provisorium auf dem Gaswerkareal. Der Stadtrat hat den Baukredit von 23,4 Millionen Franken am Donnerstag ohne Gegenstimme genehmigt.

Luftbild Innenstadt Bern im Jahr 1946

Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-009350 / CC BY-SA 4.0

Blick auf die Berner Innenstadt im Jahr 1946: In der Bildmitte ist das Gaswerkareal an der Aare zu sehen.

Das Provisorium mit Platz für zwölf Klassen wird benötigt, weil die Volksschule Kirchenfeld ab Sommer 2025 saniert wird und die Volksschule Sulgenbach voraussichtlich ab 2028. Für beide Schulen braucht es vorübergehend einen Ersatzstandort.

Ursprünglich sollten die Kinder der Kirchenfeld-Schule während der Bauarbeiten im Schulhaus Enge unterrichtet werden. Da sich der Baustart aufgrund von juristischen Verfahren aber verzögert, ist diese Lösung weggefallen. Als Ersatz dient nun das Provisorium auf dem Gaswerkareal.

Vier Holzgebäude in Modulbauweise

Das Provisorium umfasst zwei dreistöckige Schulgebäude sowie eine Traglufthalle und ein Garderobengebäude für den Turnunterricht. Alle Gebäude werden in Modulbauweise aus Holz erstellt, wie der Gemeinderat bereits im Januar mitteilte. Die Gebäude sollen damit später auch anderweitig genutzt werden können.

Gebaut werden diese auf einem Grundstück der Stadt Bern, nördlich des Jugend- und Kulturzentrums Gaskessel. Die geplante Entwicklung des Areals zu einem neuen Stadtquartier soll dadurch nicht behindert werden – das betroffene Grundstück wird laut Gemeinderat erst in einer letzten Etappe bebaut.

Stimmt das Volk im Juni zu, können die Bauarbeiten für das Provisorium im September 2024 starten. Ab dem Schuljahr 2025/26 soll das Provisorium dann für sechs bis acht Jahre genutzt werden. (sda/mgt/pb)

Visualisierung Richtprojekt Gaswerkareal Stadt Bern

Quelle: zvg. Stadt Bern

Visualisierung des Richtprojekts zum Gaswerkareal: Auf dem ehemaligen Industrieareal soll dereinst eine Überbauung mit einem Wohnanteil von mindestens 60 Prozent entstehen.


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