Mitwirkung für Solothurner Projekt «Herzraum Aare» gestartet
Der Kanton Solothurn will den Aareabschnitt zwischen Solothurn und dem Attisholz-Areal mit dem Projekt «Herzraum Aare» aufwerten. Die öffentliche Mitwrkung wurde nun gestartet.
Quelle: Kanton Solothurn
Das Projekt Aare soll die diversen Ansprüche an den Flussraum unter einen Hut bringen.
Der Aareraum zwischen Solothurn und dem Attisholz-Areal ist im Wandel begriffen: Die Entwicklungen im Attisholz und im Riverside sowie das steigende Bedürfnis nach Naherholung haben den Druck auf die Aare und ihre Ufer erhöht. So entstehen in Flussnähe Wohnraum und Arbeitsplätze; gleichzeitig sind Flussbaden, Bootfahren und Stand-Up-Paddeln im Trend. Dazu sind die Aare und der Emmenschachen wichtige Lebensräume für Wasservögel. Die Folge sind Nutzungskonflikte zwischen dem Naturschutz und den verschiedenen anderen Ansprüchen.
Der Kanton Solothurn will deshalb den Aareabschnitt zwischen Solothurn und dem Attisholz-Areal aufwerten. Das Projekt «Herzraum Aare» soll Natur und Erholung in Einklang bringen. Nun hat der Kanton hat die öffentliche Mitwirkung für die kantonale Nutzungsplanung Aareraum gestartet, um die verschiedenen Ansprüche zu koordinieren. Miteinbezogen in die Planung sind deshalb die Stadt Solothurn sowie die Gemeinden Zuchwil, Feldbrunnen-St. Niklaus, Riedholz, Luterbach und Deitingen.
Quelle: Kanton Solothurn
Das Gebiet zwischen Solothurn und dem Attisholz-Areal ist im Wandel begriffen.
Es geht ums Nebeneinander
Das Vorhaben «Herzraum Aare» in der kantonalen Nutzungsplanung Aareraum soll das Nebeneinander von Natur und Naherholung verbessern. Naherholung finde vor allem im Umfeld der stadtnahen Quartiere und im Attisholz-Gebiet statt. Im Raum der Emmemündung liege das Schwergewicht auf Natur.
Mit der kantonalen Nutzungsplanung Aareraum will der Kanton die Abstimmung zwischen den einzelnen Vorhaben im Gewässerraum gemeindeübergreifend und planungsrechtlich sicherstellen. Die Umsetzung der einzelnen Teilprojekte erstreckt sich gemäss Angaben der Staatskanzlei voraussichtlich bis ins Jahr 2035. (SDA/bk)