08:01 BAUPROJEKTE

Mit James Turrell in den Himmel über Arhus abtauchen

Teaserbild-Quelle: Florian Holzherr © ARoS 2026 (Foto)

Seit kurzem kann man im Kunstmuseum Aros in Arhaus DK das Farbenspiel von Licht und Himmel bewundern: Dieser Tage ist hier ein spektakulärer Skyspace von James Turrells eröffnet worden. Mehr zu sehen in der Bilderstrecke.

James Turrell, As Seen Below (Aussenansicht)

Quelle: ARoS / Mathilde Hobolt Mortensen, Aarhus Kommune, 2026 (Foto)

Blick von aussen auf dem Skyspace: Er verbirgt sich unter dem begrünten Hügel, das Oberlicht befindet sich in dessen Zentrum.

Himmlische Ausblicke im Aros-Kunstmuseum von Arhus: Nicht nur wegen des Regenbogen-Panoramas von Olafur Eiliasson – ein begehbarer Ring auf dem Dach des Gebäudes aus entsprechend eingefärbten Glas – sondern auch wegen des dieser Tage eröffneten Skyspace von James Turell: «As seen below» ist das hundertste Werk des US-Lichtkünstlers. Will Turrell erklärt, bietet es «ein gemeinschaftliches Erlebnis, das von Licht und der Poesie der Jahreszeiten getragen wird» . – Mit  einer Höhe von 16 Metern und einem Durchmesser von 40 Metern handelt es sich bei : «As seen below» laut Medienmitteilung um den bislang ambitioniertesten Skyspace, und auch den grössten, der im Zusammenhang mit einem Museum steht. 

Monumentale Kunstinstalltionen für die das Spiel Licht und Wahrnehmung

James Turrell, As Seen Below, Wolken im Oberlicht

Quelle: Adam Mørk, 2026 (Foto)

Das Oberlicht gibt den Blick auf den Himmel frei.

Der heute 83jährige verbrachte über 50 Jahren damit, das Zusammenspiel und die Wirkung von Licht und Wahrnehmung auszuloten. Einen sehr grossen Stellenwert nehmen dabei seine Skyspace-Installationen ein: monumentale, begehbare Kunstinstallationen, die jeweils über eine grosse Öffnung in der Decke verfügen, die den Blick auf den Himmel freigibt. Der Gedanke hinter der sorgefältigen Gestaltung dieser Räume:  Sie sollen für Kontemplation sorgen, ihr Publikum einladen,  sich auf die wechselnden Farben und Eigenschaften des natürlichen Lichts einzulassen und sie zu erleben. 

Turrell hat auf beinahe der ganzen Welt Skyspaces geschaffen. Zwei davon befinden sich in der Nähe: Seit letztem Jahr bietet das Zürcher Kinderspital seinen Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen und seinen Angestellten; er soll ihnen helfen, Einkehr, Ruhe und Entspannung zu finden aber auch Trost spenden. Ein weiterer Skyspace steht im Vorarlberg am Tannegg in Oberlech: Auf einer Höhe von 1780 Metern über Meer, oberhalb der Bergstation der Schlosskopfbahn, kann man hier das Zusammenwirken von Himmel, Licht und Wolken erleben.  (mai)

Informationen zum Skyspace im Vorarlberg, Öffnungzeiten, Anreise und Hintergründe auf www.skyspacelech.com


James Turrell, As Seen Below (Detail)

Quelle: Adam Mørk, 2026

Je nachdem, wie das Licht in den Raum fällt, zeigt sich das Oberlicht auch auf den Wänden.

James Turrell, As Seen Below (Aussenansicht Oberlicht)

Quelle: Adam Mørk, 2026 (Foto)

Je nachdem kann das Oberlicht geschlossen oder geöffnet werden. Im Hintergrund auf dem Dach des Musuems: das Rainbow Panorama von Olafur Eliasson.

James Turrell, As Seen Below (Detail)

Quelle: Adam Mørk, 2026

Unterwegs ins Innere des Skyspace.

James Turrell, As Seen Below, Innenansicht

Quelle: Adam Mørk, 2026

Je nach Tageszeit oder Lichteinfall herrscht im Skyspace eine völlig unterschiedliche Atmosphäre.

James Turrell, As Seen Below, 2026, with lid. Photo_ Florian Holzherr

Quelle: Florian Holzherr © ARoS 2026 (Foto)

„As Seen Below“ mit aufgesetztem Aussendeckel.

James Turrell, As Seen Below, 2026, Sonnenaufgang

Quelle: Florian Holzherr © ARoS 2026 (Foto)

Sonnenaufgang in „As Seen Below“.

James Turrell, As Seen Below, 2026, Sonnenuntergang

Quelle: Florian Holzherr © ARoS 2026 (Foto)

Sonnenuntergang in „As Seen Below“.

Rebecca Matthews, Direktorin des Aros-Museums, und James Turrell.

Quelle: Mads Smidstrup

Rebecca Matthews, Direktorin des Aros-Museums, und James Turrell.

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