14:07 BAUPROJEKTE

Luzerner Marques Architekten planen neues Lido von Weggis LU

Teaserbild-Quelle: zvg, Gemeinde Weggis

Der neue Bau des Hallenbads in der Lidoanlage von Weggis LU wird nach Plänen der Luzerner Marques Architekten AG gebaut. Ihr Entwurf gewann einen entsprechenden Studienwettbewerb der Gemeinde und sieht einen filigranen Holzbau vor.

Visualisierung Ersatzneubau Lido-Hallenbad in Weggis

Quelle: zvg, Gemeinde Weggis

Visualisierung des neuen Lido-Hallenbades in Weggis LU.

Das Hallenbad in Weggis wurde 1969 in Betrieb genommen. Nun soll es einem Ersatzneubau weichen und mitsamt dem Eingangsgebäude rückgebaut werden. Im Juni 2020 erteilten die Stimmberechtigten einem Wettbewerbsverfahren für den Ersatzneubau des Lido-Hallenbads grünes Licht. Nun steht das Ergebnis fest, wie die Luzerner Gemeinde am Mittwoch mitteilte.

Aus sieben Studienaufträgen wählte die Jury das Projekt der Marques Architekten AG zum Sieger. Ihr Entwurf sieht einen zweigeschossigen Ersatzneubau in filigraner Holzarchitektur vor. Im Projekt soll zudem der alte Baumbestand an der Südostecke des denkmalgeschützten Lidos erhalten bleiben. Die Integration des Neubaus sei «respektvoll, unaufgeregt und poetisch», wird die Jury zitiert.

Durchgehende Verglasung ermöglicht Seeblick

Auf der Eingangsebene des Neubaus werden sich die Garderoben und das Restaurant befinden, auf der Lidoebene der Badebereich. Die verschiedenen Wege vom Eingang ins Hallenbad, ins Lido und ins Restaurant würden auf unterschiedliche Weise den Blick auf den See inszenieren, hält die Jury in der Mitteilung fest. Der Neubau werde zudem geschickt mit der Lidoanlage verknüpft. Die Farbe der Fassaden und das Material sei «atmosphärisch an den Bestand angelehnt».

Bei den Haupträumen in den beiden Geschossen lobt die Jury den Bezug zum See. Das Restaurant profitiere von der vorgelagerten Terrasse und die Höhenlage des Schwimmerbeckens ermögliche auch beim Schwimmen den Blick auf den See. Dazu würden mit einer durchgehenden Verglasung und der räumlichen Zonierung in einen vorderen Schwimmerbereich und einen erhöhten, hinteren Nichtschwimmer- und Ruhebereich gute Raumproportionen geschaffen.

Für die Erneuerung der Anlage wurde ein Kostenrahmen von 16,9 Millionen Franken gesetzt. (mgt/pb)

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