Kanton Schwyz verschiebt Bau des PJZ Biberbrugg
Der Kanton Schwyz verschiebt die Realisierung des Neubaus für die Kantonspolizei, das Amt für Justizvollzug und das Amt für Migration in Biberbrugg. Erst will man das neue Verwaltungszentrum in Kaltbach fertigstellen.
Quelle: PD
Bis auf weiteres wird der Neubau des Polizei- und Justizzentrums in Biberbrugg nicht realisiert.
Für rund 100 Millionen Franken will der Kanton Schwyz den bestehenden Sicherheitsstützpunkt in Biberbrugg zu einem Polizei- und Justizzentrum (PJZ) ausbauen, der als gemeinsamer Standort für die Kantonspolizei, das Amt für Justizvollzug und das Amt für Migration dienen soll. Doch die Regierung hat nun entschieden, den Bau dieses neuen PJZ erst später als geplant zu realisieren.
Der Grund: Der Kanton baut aktuell schon ein neues Verwaltungszentrum in Kaltbach bei Schwyz. Und der Regierungsrat hat entschieden, den Neubau in Biberbrugg erst zu realisieren, wenn das Bauprojekt in Kaltbach abgeschlossen ist.
Quelle: zvg Kanton schwyz
Wenn der Neubau des Verwaltungszentrums in Kaltbach bei Schwyz abgeschlossen ist, sollen die Arbeiten am neuen PJZ aufgenommen werden.
Viele grosse Bauprojekte
Gemäss einer Mittelung der Staatskanzlei begründet die Schwyzer Exekutive die Verschiebung mit der Diskussion um die vielen grossen Bauprojekte des Kantons. Zu diesen gehören auch Kantonsschulbauten in der Ausserschwyz und neu die Erweiterung des Gefängnisses in Biberbrugg.
Zwar ist der Bedarf und Nutzen eines nach wie vor vorhanden, doch im Im Verhältnis zu den zusätzlichen Haftplätzen sei das PJZ gemäss Regierungsrat aber weniger dringlich. Damit nimmt man in Kauf, dass betriebliche und inhaltliche Synergien, die das neue PJZ verspricht, bis auf weiteres nicht realisiert werden könnten. (SDA/bk)