11:07 BAUPROJEKTE

Bern spricht 1,32 Millionen Franken für Ausserholligen-Teilprojekt

Teaserbild-Quelle: Stadt Bern

Der Berner Gemeinderat hat für die Offenlegung und Aufwertung des Stadtbachs entlang der Murtenstrasse 1,32 Millionen Franken freigegeben. Das Projekt ist Teil der 2024 genehmigten Infrastrukturvorhaben im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Ausserholligen.

Teilprojekte öffentliche Infrastruktur Ausserholligen Bern

Quelle: Stadt Bern

Die Stadt plant mit insgesamt 17 Teilprojekten verschiedene Massnahmen für die öffentliche Infrastruktur im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Ausserholligen.

Im Gebiet Ausserholligen sind in den kommenden Jahren über 40 öffentliche und private Bauvorhaben geplant, in die rund drei Milliarden Franken investiert werden sollen. Die Stadt Bern koordiniere die Arbeiten und stelle die nötige Infrastruktur bereit, heisst es in einer Mitteilung des Berner Gemeinderats von Donnerstag.

Die Stadt hat dafür insgesamt 17 Teilprojekte entwickelt, die von Verkehrswegen über Grün- und Freiflächen bis zur Entwässerung reichen. Im Juni 2024 genehmigten die Stimmberechtigten einen Rahmenkredit von 176 Millionen Franken. Der Gemeinderat hat bereits Kredite von gut 160 Millionen Franken für 15 Teilprojekte freigegeben.

Naturnahe Parklandschaft am Stadtbach

Nun hat er gemäss Mitteilung auch grünes Licht für den Stadtbach entlang der Murtenstrasse gegeben. Dieser soll vor der Liegenschaft Untermattweg 8 auf einer Strecke von rund 70 Metern offengelegt und naturnah gestaltet werden, um neuen Lebensraum für Fauna und Flora zu schaffen.

Geplant ist eine «naturnahe Parklandschaft», die der Bevölkerung zugänglich gemacht wird. Weiter ist im Zuge des Projekts aufgrund des zu erwartenden, höheren Passagieraufkommens in Ausserholligen eine neue Wartehalle bei der Bushaltestelle «Untermattweg» vorgesehen.

Videokameras in Velostationen beantragt

Der Gemeinderat hat zudem beim Stadtrat die Bewilligung für den Einsatz von Videokameras in städtischen Velostationen beantragt. Ziel sei es, die Anlagen sicherer und sauberer zu machen sowie Diebstähle und Vandalismus zu verhindern oder aufzuklären.

Die Prüfung durch die Fachstelle Datenschutz und die Kantonspolizei habe ergeben, dass die Aufzeichnung verhältnismässig und datenschutzkonform sei, heisst es. Bis zum Entscheid des Stadtrats blieben die Kameras vorerst deaktiviert. Für Installation, Wartung bis 2030 und eine Wirksamkeitsanalyse sprach der Gemeinderat Kredite von insgesamt 236'000 Franken.

Noch ausstehend ist der Kreditantrag zur Sanierung und Weiterentwicklung der Familiengartenanlage beim Ladenwandweg, über den abschliessend der Stadtrat entscheiden wird. (sda/mgt/pb)


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