Baustart für neues Paketzentrum der Post in Frauenfeld erfolgt
In Frauenfeld haben am Montag die Bauarbeiten für ein neues regionales Paketzentrum begonnen. Insgesamt investiert die Post 200 Millionen Franken in den Neubau. Es sollen 220 neue Arbeitsplätze entstehen.
Quelle: zvg, Post
Visualisierung: So soll das neue Paketzentrum der Post in Frauenfeld aussehenl
«Mit dem regionalen Paketzentrum Frauenfeld bekennen wir uns klar zur Region und investieren langfristig in unser Kerngeschäft – die Logistik», sagte Johannes Cramer, Leiter Logistik-Services der Post, anlässlich des Spatenstichs. Der Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Walter Schönholzer begrüsste die Investition als «klares Bekenntnis der Post zum Standort Frauenfeld».
Den Boden für das neue Paketzentrum hat die Post gemäss einer Mitteilung von Montag im Baurecht übernommen. Dank der Nähe des Neubaus zum bestehenden nationalen Paketzentrum in Frauenfeld könnten wichtige Synergien genutzt werden. Dazu gehört auch die Anbindung ans Schienennetz: Über die Bahn wickelt die Post vor allem den internen Pakettransport zwischen den grossen Paketzentren in der Schweiz ab.
12'000 Pakete pro Stunde
Die Post rechnet damit, dass die Förderbänder des neuen Zentrums vor Weihnachten 2029 auf Hochtouren laufen. Dann können bis zu 12'000 Pakete pro Stunde sortiert werden. Das sei entscheidend, weil die Post plane, in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren die über 25 Jahre alten nationalen Paketzentren in Härkingen (SO), Daillens (VD) und Frauenfeld (TG) zu sanieren und zu modernisieren.
Das neue Sortierzentrum soll das heutige Paketzentrum Frauenfeld während dessen Umbau teilweise ersetzen und nach dem Umbau verstärken. (sda/pb/mgt)
Quelle: zvg, Post
Visualisierung: Im regionalen Zentrum sollen bis zu 12 000 Pakete pro Stunde sortiert werden.