Keine Einsprachen gegen Adelbodner Sillerenbahn eingegangen
Läuft alles nach Plan können die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Sillerenbahn in Adelboden kommendes Frühjahr starten. Die öffentliche Planauflage ist ohne Einsprachen zu Ende gegangen. Dies teilte die Bergbahnen Adelnden AG mit.
Quelle: zvg
Soll soll die neue Bergstation der Sillerenbahn aussehen. (Visualisierung)
Dank dem Neubau soll die Bahn künftig Gäste nicht mehr in 25 Minuten von der Talstation Oey auf den Sillerenbühl befördern sondern in zehn. - Die Förderkapazität liegt bei 2200 Personen pro Stunde. Dazu soll der Abschnitt Oey-Bergläger der aktuellen Bahn rückgebaut werden, während die Strecke Bergläger-Sillerenbühl als Zubringer zum Geils-Bus bestehen bleibt. Die damit freiwerdende Kapazität ermöglicht laut Medienmitteilung eine deutliche Aufwertung des Gebietes «Chuenis/Höchst» sowie «Vordere Silleren». Zudem soll sie im Sommer und Herbst für Trottinetts, Bikes und Fussgänger erhalten bleiben.
Des Weiteren umfasst das Vorhaben laut Website der Skiregion Adelboden-Lenk den Bau neuer Gebäude, Garagierung und Streckenbauwerke sowie den Umbau Stationen Bergläger und Eselmoos. Ebenfalls Teil des Projekts sind Stromanschlüsse, die Umlegung Stromleitung Gilbach sowie die Strasse und die Beschneiungsleitung Sillerenbühl.
Neubauprojekt für Sillerenbahn kostet voraussichtlich 35,5 Mio. Franken
Nachdem die Auflagefrist für Seilbahnprojekt «Direttissima» im Oktober ohne Einsprachen abgelaufen ist, prüfen die kantonalen Fachstellen nun das Dossier. Darauf ist das Bundesamt für Verkehr am Zug. Im Dezember nächsten Jahres ist schliesslich die Teileröffnung der neuen Anlage ist für vorgesehen. - Ein weiterer zentraler Schritt im Bewilligungsverfahren sei somit abgeschlossen, schreibt die die Bergbahnen Adelboden AG.
Zurzeit führ das Bahnunternehmen eine Kapitalerhöhung zur Absicherung der Finanzierung weiter. Die Adelbodner Stimmbevölkerung hatte einer Erhöhung des Aktienkapitals um eine Million Franken schon letzten April zugestimmt. Damals wurden die Gesamtkosten mit rund 35,5 Millionen Franken beziffert. (sda/mgt/mai)