13:09 BAUBRANCHE

Mithelfen und Trockenmauern sanieren auf dem Weissenstein

Teaserbild-Quelle: Naturkultur

Auf dem Weissenstein SO werden Trockenmauern instandgesetzt. Wer mit anpacken und mehr über das Trockenmauerhandwerk erfahren will kann im Rahmen des Projekts „Gemeinsam für den Berg“ mithelfen.

Freiwilligen-Einsatz von Naturkultur

Quelle: Naturkultur

Mit anpacken und sich in die Geheimnisse auf des Trockenmauerns einweihen lassen, kann man diesen Herbst auf dem Weissenstein bei Solothurn.

Wer auf dem Weissenstein, dem Solothurner Hausberg, unterwegs ist, dem dürften die alten Trockenmauern auf den Matten oberhalb des Restaurants Sennhaus auffallen. Ende September und Anfang Oktober werden sie wieder instand gestellt. Allerdings sollen hier nicht nur Profis, sondern auch Interessierte mit anpacken können, und zwar im Rahmen des Freiwilligenprojekts «Gemeinsam für den Berg».

Hinter der Aktion steckt der Verein Naturkultur aus Lommiswil SO, der seit 2010 Naturprojekte durchführt, die Menschen verschiedener Kulturen zusammenbringen sollen. Gefördert wird es unter anderem vom Fonds Landschaftschweiz und dem kantonalen Amt für Raumplanung und der Sophie und Karl Binding Stiftung.

Mehr über das Trockenmauer-Handwerk erfahren

Mit «Gemeinsam für den Berg» will der Verein Leuten aus der Region das Trockenmauer-Handwerk näherbringen und gleichzeitig einen Beitrag zur Kulturlandschaft und Natur auf dem Weissenstein leisten.

Eines der grösseren Projekte ist Trockenmauerlager „Building Walls Breaking Walls“ mit jungen Freiwilligen aus der Schweiz, Irland, Nordirland, Israel und Palästina, das seit 2013 regelmässig stattfindet. Es stosse stets auf grosses Interesse der lokalen Bevölkerung, hält der Verein in seiner Medienmitteilung fest. Dieses habe dazu bewogen, ein längerfristiges Trockenmauerprojekt für die regionale Bevölkerung jeglichen Alters auf die Beine zu stellen. Mit in der Organisation ist der Verein „Pro Weissenstein“, sowie regionale Gewerbebetriebe im Bereich Gartenbau und Trockenmauerhandwerk.

Aber auch auf interkulturellen Austausch müsse nicht ganz verzichtet werden. Im Rahmen eines halbjährigen Freiwilligeneinsatzes für den Verein Naturkultur würden während des ganzen Oktobers zwei junge Erwachsene aus Israel und Palästina am Mauerprojekt mitarbeiten, heisst es weiter. (mai/mgt)

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