10:10 BAUBRANCHE

Die Zukunft der Playboy-Mansion von Hugh Hefner

Teaserbild-Quelle: zvg

Hugh Hefners Tod im Alter von 91 Jahren birgt für seine berühmte Behausung einige Veränderungen. Anfang 2016 wurde das Anwesen zwar verkauft, der Playboy-Gründer durfte aber bis zu seinem Lebensende darin wohnen bleiben.

Die ursprüngliche Playboy-Mansion war ein französisches Anwesen in Hefners Heimat Chicago und besass 70 Zimmer. Später zog der Playboy-Gründer nach Südkalifornien, wo er die heutige Mansion für 1,1 Millionen Dollar kaufte. Erbaut wurde letztere 1972 in den Holmby Hills, einem Viertel in Amerika, wo unter anderem Prominente wie Humphrey Bogart, Bing Crosby, Walt Disney und Frank Sinatra früher lebten.

Weinkeller, Zoo und Grotte

Die gesamte Szene von Playboy ging aber weit über die 22‘000 Quadratmeter grosse Villa hinaus. Das Areal besitzt neben einer eingebauten Pfeifenorgel, einem Weinkeller mit geheimer Tür und einem Badehaus sogar einen Zoo. In der Nähe des Pools sind Hefners Affen, Flamingos, Pfauen und Hasen untergebracht. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite des Anwesens befindet sich die denn auch die riesige Party-Komposition mit Räumen für seine zahlreichen Schönheiten, die Bunny Hutch, die ikonische Grotte, ein 70 Mann starkes Personal und eine 24-Stunden-Küche. Die angrenzende Bunny Hutch Anlage wurde bereits 2013 auf den Markt gebracht und für 17,25 Millionen Dollar verkauft.

Anfang 2016 kam dann die Playboy-Mansion auf den Markt – mit der Anforderung, Hefner ein Lebensgut zu gewähren. Er sollte für den Rest seines Lebens in der Villa leben dürfen. Für den Rekordpreis von 100 Millionen Dollar wurde das Anwesen dann an seinen Nachbarn, den 34-jährigen Investitionserben Daren Metropoulos verkauft.

Die Zukunft der Playboy-Mansion

Seine Witwe Crystal Hefner lebt zurzeit in einer fünf Millionen schweren Villa in den Hollywood Hills, welche Hefner 2013 für sie kaufte. Nach seinem Tod wird der Wert der Playboy-Mansion wohl steigen. Metropoulos plant aber, den 7,3 Hektar grossen Komplex zu behalten. Bereits beim Kauf des Anwesens sagte der Investitionserbe, er wolle die Mansion mit seinem Haus nebenan zu verbinden. Das Innere des Herrenhauses müsse zwar komplett restauriert werden, das berühmte Äussere der Mansion bleibe aber sicher intakt. (mgt/pb)

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