Lehrstellenmarkt 2026: stabile Situation zum Jahresbeginn
Der Schweizer Lehrstellenmarkt zeigt sich zu Beginn des Jahres 2026 stabil. Erste Trendmeldungen aus den Kantonen deuten darauf hin, dass die Lehrstellenbesetzung für Sommer 2026 weitgehend dem Niveau der Vorjahre entspricht.
In der Deutschschweiz sei die Vergabe von Lehrstellen traditionell bereits weiter fortgeschritten, heisst es in einer Mitteilung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation von Dienstag. In der Westschweiz und im Tessin setzt der Rekrutierungsprozess erfahrungsgemäss später ein.
Bis Ende Januar 2026 wurden gemäss Mitteilung schweizweit rund 28'000 Lehrverträge abgeschlossen. Gleichzeitig waren im offiziellen Lehrstellennachweis der Kantone auf berufsberatung.ch rund 27'000 offene Lehrstellen für den Lehrbeginn 2026 ausgeschrieben. Da laufend neue Lehrstellen gemeldet würden, bleibe das Angebot auch in den kommenden Monaten dynamisch, heisst es.
Monitoring von Lehrstellenmarkt
Die Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt wird laufend beobachtet. Die Tripartite Berufsbildungskonferenz (TBBK) verfolgt gemeinsam mit den Kantonen die Situation der Lehrstellensuche sowie der Lehrabgänger. Grundlage dafür sind regelmässige Umfragen der schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) bei den kantonalen Berufsbildungsämtern.
Die Ergebnisse dieses Monitorings werden viermal jährlich vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) veröffentlicht. Dadurch können relevante Entwicklungen frühzeitig erkannt und bei Bedarf geeignete Massnahmen ergriffen werden. Zudem publiziert das SBFI jeweils im Juni und Oktober das Nahtstellenbarometer. (mgt/pb)