07:06 BAUBRANCHE

Denkmalschutz-Debatte: Türme und Trümmer beim Roche-Areal in Basel

Teaserbild-Quelle: Keystone/ Georgios Kefalas

Bedeutende Architekten haben auf dem Roche-Areal in Basel identitätsbildende Bauten erstellt. Sie gelten bis heute als wegweisend. Die Bestandsbauten sollten bis auf eines alle abgerissen werden. Die Wogen in der Fachwelt schlugen hoch. Was nun abgerissen wird, was vorerst bleibt – und wo vermutlich geschoben wird.

Roche-Areal in Basel

Quelle: Keystone/ Georgios Kefalas

Die Roche-Türme in Basel am Dienstag, 26. Oktober 2021. Die Aufnahme entstand aus dem achtzehnten Stock der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.

Die Roche-Türme prägen Basels Silhouette. Kaum noch vorstellbar, dass tausend Jahre lang das Münster alles überragte. Vor wenigen Jahren noch wurde der Messeturm mit seinen 105 Metern Höhe als gigantisch empfunden. Heute nimmt man, egal wo in der Stadt man den Blick nach oben hebt, vor allem eines wahr: die Roche-Türme. Schon der erste der vom Architekturbüro Herzog und de Meuron sehr schlicht gestalteten Bürotürme, Roche-intern Bau 1 genannt und 178 Meter hoch, liess das Münster zur Fussnote in der Stadtsilhouette schrumpfen.

Ziel: unsichtbare Türme

Bei Roche ist eher Schweizerisches Understatement Firmenphilosophie – stadtbildbeherrschende Türme passen irgendwie nicht ganz ins Bild. Es hätte auch noch deutlich exotischer kommen können – es sei an die später wegen bautechnischer Schwierigkeiten und exorbitanter Kosten verworfene Doppelhelix erinnert, die ursprünglich auf dem Roche-Campus hätte stehen sollen. Roche-CEO Severin Schwan erklärte der Handelszeitung, dass man bei der Neuausschreibung den Auftrag erteilt habe, das Gebäude solle zwar hoch, aber unsichtbar sein. 

Wie das gelöst wurde? Roches Hausarchitekten, das Architekturbüro Herzog & de Meuron, versuchten es durch die sich verjüngende Form. Sie wirke leichter als ein kubisches, entsprechend niedrigeres Gebäude. Ausserdem wurde das Gebäude mit vielen weissen Fassadenanteilen versehen. Schwan: «Wenn Sie ein hohes Gebäude haben, dann ist Weiss viel weniger auffällig als etwa Glas. Ein Glasgebäude vor freiem Himmel wirkt in der Regel dunkel. Wir haben auch Glasgebäude auf dem Areal, aber für den Turm war Weiss besser.»

Es folgte Bau 2, der seinen Vorgänger nochmals überragt. Als er noch im Bau war, kündigte Roche an, alle historischen Bauten auf dem südlichen Firmenareal zugunsten von Grünfläche und eventueller späterer Neubauprojekte abreissen zu wollen. Die Begründung des Pharmaunternehmens lautete: «Die gegenwärtige dichte und kleinteilige Bebauung im Südareal, bestehend aus Büro- und Laborgebäuden, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an nachhaltige und moderne Arbeitsplätze.» 

Da begann es zu rumoren. Eine Petition wurde gestartet. Titel: «Rettet die Roche-Bauten in Basel». Wer sich ob des Titels irritiert die Augen rieb, erfuhr beim Lesen der Petition schnell, dass sie nicht die modernen Roche-Türme retten sollte, sondern die bauhistorisch wertvollen.

Visualisierung Südareal Roche in Basel

Quelle: dani altermatt photography zVg Hoffman La-Roche

Aktuelle Vision für die Weiterentwicklung des Werksareals. Ursprünglich wollte man zusätzlich zu den beiden bestehenden Türmen drei weitere, niedrigere errichten. 2020 entschied man sich, an ihrer Stelle einen dritten, deutlich höheren Turm zu bauen. Wann und ob er kommt, ist noch nicht entschieden.

Alter und Effizienz als Abrissgrund

Roche-Standortleiter Jürg Erismann präzisierte in der Basler Zeitung: «Wir wollen auf dem Südareal eine wesentlich grössere Grünfläche schaffen. Die bestehenden Gebäude dort werden nicht mehr weiterbetrieben.» Eine Ausnahme sollte der Bau 21 von 1935 / 36 sein, der historische Sitz der Konzernleitung. Architekt war Otto Rudolf Salvisberg, einer der bedeutendsten Schweizer Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und Hoffman La-Roches Hausarchitekt. 

Das Gebäude ist in seiner qualitätvollen, repräsentativen Architektur innen wie aussen in der ursprünglichen Gestaltung erhalten. Erismann erklärte weiter: «Dieses Gebäude werden wir renovieren und in den ursprünglichen Zustand versetzen. Die übrigen Gebäude entfallen, weil sie sehr alt und sehr ineffizient sind. Auch nach einer Renovation würden sie ineffizient bleiben und sind zum Teil auch energetisch sehr schlecht.»

Kurz darauf kündigt Roche an, noch einen dritten, diesmal gleich 221 Meter messenden Turm in die Planung aufzunehmen. Er sollte auf der durch die Abrisse frei werdenden Fläche entstehen. Abrissbeginn sollte 2023 sein. Gut tausend Personen, darunter namhafte Architekten, setzten schliesslich ihre Unterschrift unter die Petition gegen die angestrebte Tabula rasa. Gerettet werden sollten damit vor allem ein Betriebsgebäude, Bau 27 und ein Hochhaus, Bau 52.

«Sechziger Jahre sind lange her»

2020 fand im Rahmen der Architekturdialoge, ganz pandemiekonform, ein Online-Panel statt. Es hatte den geplanten Abriss zum Thema. Es ist noch auf Youtube einsehbar. Dort erläuterte der Architekt Pierre de Meuron: «Die sechziger Jahre sind lang her, gerade in der Bautechnik. Bau 52 zeigt nach tiefer Analyse schwierige Resultate. Die Effizienz ist sehr fragwürdig. Wenn man Lifte, Treppenschächte, Treppenkerne gegen nutzbare Fläche abwägt und auf ein Verhältnis von unter fünfzig Prozent kommt, wird das für den Nutzer ziemlich fragwürdig.» 

Das Gebäude müsste auf den heutigen Stand gebracht werden punkto Erdbebensicherheit, Akustik, Haustechnik, und das seien alles sehr aufwendige Verfahren. «Man darf ruhig sagen, dass das Gebäude seine Mängel hat, auch wenn es im Stadtbild verankert ist», fuhr er fort. Der dort ebenfalls geladene Petitionsinitiant Bernd Nicolai hielt dagegen, dass es mittlerweile zahlreiche Beispiele gebe, wie sich selbst Gebäude aus den 1950er-Jahren auf einen modernen Stand bringen liessen. Die Bautechnik dazu sei da. Nicolai ist Kunsthistoriker an der Uni Bern und Leiter des SNF-Projekts zum Architekten Otto Rudolf Salvisberg (1882 – 1940), von welchem zahlreiche der vom Abriss bedrohten Bauten stammen.

Dorothée Huber, Vertreterin des Denkmalrates, brachte es im Panel so auf den Punkt: Jede Seite sei naturgemäss geleitet von Interessen. Natürlich wolle der Weltkonzern nach seinen Bedürfnissen umbauen. Denkmalrat und Denkmalpflege wiederum hätten den Auftrag, für den Erhalt von Denkmälern zu sorgen. Dazu gehörten auch Produktionsgebäude. Eine rein technische Betrachtung sei möglich, aber nicht ausreichend: «Dann sind historische Gebäude immer auf der schlechten Seite. Brandschutz, Erdbebensicherheit, energetische Eigenschaften nach modernen Werten – welches historische Gebäude könnte da bestehen?»

Als dann Roche-Standortleiter Jürg Erismann auch noch gefragt wurde, was er denn tun würde, wenn Bau 27 tatsächlich bleiben müsste, antwortete er ungewohnt flapsig: «Dann würden wir anschreiben «‹Betreten verboten›».

Visualisierung Roche-Areal in Basel 2023

Quelle: F. Hoffmann-La Roche Ltd

Das grünlich wirkende Hochhaus vor dem rechten Turm ist Bau 52. Das Bürohochhaus wurde 1957–1960 von Roland Rohn erbaut. Zur Bauzeit prägte das hochwertig ausgestattete 62-Meter-Hochhaus die Stadtsilhouette massgeblich. Es war einer der ersten Schweizer Bauten mit Vorhangfassade nachdem Vorbild der US-amerikanischen Stahl- und Glasarchitektur des International Style der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Teile unter Schutz gestellt

Während sich die einen um den Erhalt der Gebäude bemühten, traten auf der anderen Seite vier Anwohnervereinigungen für den Abriss ein, damit dort endlich die auf dem Bebauungsplan verzeichnete hochwertige Grün- und Freizeitfläche mit Durchblicken auf den Rhein entstehen könne. Allerdings stellte sich heraus, dass der angekündigte Park «aus Sicherheitsgründen» nicht öffentlich sein würde, wie Roche erklärte.

Die Kantonale Denkmalpflege verkündete schliesslich im März 2021, man habe sich mit Roche einvernehmlich auf den Schutz mehrerer historischer Bauten auf dem Roche-Gelände geeinigt. Die von Roches Hausarchitekt Otto Rudolf Salvisberg stammenden Gebäude Bau 21, das Direktions- und Verwaltungsgebäude, Bau 29, ein Produktionsgebäude sowie das Personalhaus von Salvisbergs Nachfolger Roland Rohn (Bau 67) befänden sich «in einem hervorragenden Erhaltungszustand und sollen mit Schutzverträgen ins Denkmalverzeichnis aufgenommen werden», schrieben Roche und Denkmalpflege in einer gemeinsamen Mitteilung.

Nicht ins Denkmalverzeichnis schafften es damals das von Roland Rohn (1905 – 1971) stammende Bürohochhaus (Bau 52) sowie die das Betriebsgebäude (Bau 27) von Salvisberg.

Die Denkmalpflege gibt nach

Das liest sich in der besagten Mitteilung so: «War die Denkmalpflege zu Beginn des Verfahrens noch fest davon überzeugt, dass die Schutzfähigkeit der Bauten 27 und 52 nachgewiesen werden könne, hat sich während der vertieften Prüfung ein anderes Bild gezeigt.» «Es wären aus bautechnischen Gründen und wegen Altlasten massive Eingriffe in die Statik nötig, Fassaden und Innenausstattung müssten komplett erneuert werden, um die Bauten an die heutigen Anforderungen anzupassen und weiterhin nutzen zu können. Nur die Betonkerne könnten erhalten werden. Fassaden und Ausstattung müssten komplett rekonstruiert werden. Das wäre zwar machbar, aber es ist unverhältnismässig.

Dennoch wurde um Bau 27, der 1936 – 1937 errichtet wurde, auch nach dem Entscheid heftig gestritten. Nicolai hielt fest: «Wenn der ikonische Riegel von Salvisberg fällt, ist das, als wenn das Bauhaus-Gebäude abgerissen würde. Mit seiner aus der Betonkonstruktion entwickelten Gestaltung mit den charakteristischen Pilzstützen und flexiblen Grundrissen gehört er zu den international rezipierten Ikonen der Industriearchitektur und des Neuen Bauens. Hier wurde eine Corporate Identity entwickelt, die bis heute das architektonische Gesicht des Weltkonzerns prägt.»

Roche-Areal Betriebsgebäude Bau 27 von Otto Salvisberg

Quelle: Alexandra von Ascheraden

Betriebsgebäude Bau 27. 1936/37 von Otto Salvisberg errichtet. Ab 1951 Erweiterung durch Roland Rohn. Das Gebäude zeigt idealtypisch die eigens für Hoffman La-Roche geschaffene architektonische Identität, die auch bei den durch Herzog & de Meuron errichteten Hochhäusern wieder aufgegriffen wurde. Der Sichtbetonbau zeichnet sich durch seine in Fensterbänder und weiss gestrichene Brüstungsfelder aufgelöste Fassadenhaut aus. Pilzstützen im Inneren erlaubten flexible Grundrisse und bilden einen technischen Zwischenschritt von der Tragbalken-Konstruktion zum Flächentragwerk.

Bandfenster und Pilzstützen

Tatsächlich tauchen hier auch erstmals die typischen Bandfenster auf, die die Architektur der Roche-Gebäude seitdem prägten. Bei Salvisberg sind die Rahmen filigran gearbeitet. Die Pilzstützen nach dem System des legendären Schweizer Bauingenieurs Robert Maillart, erlaubten eine dünne, unterzuglose Konstruktion der Decke. Die Pfeiler in der Aussenwand konnten wegfallen. 

So wurden die perfekte Belichtung der Räume möglich, während gleichzeitig der Grundriss flexibel blieb. «Der Bau hat», so betont Nicolai, «seine Flexibilität bei Erweiterungsbauten durch Rohn von 1953 und 1965 bereits zweimal bewiesen. Es wäre absolut machbar, das Gebäude zu ertüchtigen. Es ist ein derart hervorragender und qualitätvoller Bau, dass erst jetzt die erste Generalsanierung seit seiner Erstellung vor gut achtzig Jahren ansteht.»

Exakt die Erweiterungsbauten, die Nicolai als Beweis der Flexibilität des Gebäudes sieht, wären fast der Todesstoss für das Gebäude. Unter anderem wegen Rohns Umbauten durch wurde dem Bau 27 die Denkmalwürdigkeit abgesprochen.

Heimatschutz kämpft weiter

Als der Denkmalrat also entschied, Bau 27 dürfe fallen, brachte das wiederum den Heimatschutz auf. Architekturbasel berichtet, dass dieser tief in die Tasten griff und in einem Schreiben an den Regierungsrat nicht nur auf die internationale Bedeutung insbesondere des Baus 27, sondern auch auf das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder ISOS hinwies, dass das ganze Roche-Areal mit dem höchsten Erhaltungsziel auszeichne. 

Wenn bei Abbruch und Neubau bundesrechtliche Bewilligungen notwendig seien, werde das ISOS voll wirksam. Dann brauche es jeweils auch ein Gutachten der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD). Dieses sei aber noch nicht eingeholt worden. Ein Verzicht darauf sei nur bei Gegeninteresse von nationaler Bedeutung begründbar. Und ob das hier tatsächlich der Fall sei?

Roche-Areal Betriebsgebäude Bau 27 von Otto Salvisberg

Quelle: Alexandra von Ascheraden

Um Bau 27 wurde heftig gestritten. Der Kunsthistoriker Bernd Nicolai meint dazu: «Wenn der ikonische Riegel von Salvisberg fällt, ist das, als wenn das Bauhaus-Gebäude abgerissen würde. Mit seiner aus der Betonkonstruktion entwickelten Gestaltung mit den charakteristischen Pilzstützen und flexiblen Grundrissen gehört er zu den international rezipierten Ikonen der Industriearchitektur und des Neuen Bauens. Hier wurde eine Corporate Identity entwickelt, die bis heute das architektonische Gesicht des Weltkonzerns prägt.»

Gewisse Teile doch erhalten

Nun, irgendwie tat sich hinter den geschlossen Türen wegen der immer wieder aufbrandenden Wellen dann doch noch einiges. Plötzlich hiess es, Bau 27 dürfe stehen bleiben. Zumindest gewisse Teile des ursprünglichen Salvisberg-Gebäudes. Ein Roche-Sprecher erklärte gegenüber dem Baublatt, ohne die Gründe für die Kehrtwende nennen zu wollen: «Im Herbst 2021 haben wir entschieden, den Kern des Baus 27, also die historischen Pilzstützen und Treppenhäuser, zu erhalten. Ausserdem wird der Bau in Richtung Strasse verschoben und dort die weiteren Teile rekonstruiert.» Alle An- und Umbauten, die Rohn hinzugefügt hat, werden dabei entfernt.

Aufwendige Pläne. Architektur Basel rechnete sogleich vor: «Drei von vier Fassaden sind nicht mehr vorhanden. Ein Drittel der Struktur ebenfalls. In der Basler Architekturgeschichte ist es noch nie vorgekommen, dass ein Industriebau derart aufwändig verschoben, erhalten und rekonstruiert wird.»

Denkmalpflegerisch betrachtet, ist das Ganze trotzdem heikel. Echte Erleichterung macht sich nicht breit. Die Stimmung unter denjenigen, die sich für den Erhalt stark gemacht haben, lässt sich mit «besser als nichts» zusammenfassen. Die Kosten für die Rekonstruktion sind enorm. Nicolai bedauert vor allem, dass man (Stichworte «Erhalt historischer Substanz» sowie «Graue Energie») nicht wenigstens versucht, so viele Teile wie möglich zu er-tüchtigen, statt sie neu zu bauen.

Bei der Restaurierung des Baus 21, dem ehemaligen Sitz der Konzernleitung, ist beispielsweise geplant, selbst die ikonischen Salvisberg-Fenster mit den filigranen Bronzerahmen in die Mulde zu werfen. Sie werden durch energetisch bessere Nachbildungen ersetzt, die Unsummen kosten sollen. «Dabei wurden beim Um-bau von Salvisbergs «Erste Kirche Christi, Wissenschafter» zum Probenraum für das Sinfonieorchester gerade erst in Basel genau solche Fenster ertüchtigt. Die Möglichkeiten sind längst da. Es gibt grosses Knowhow dazu in der Schweiz», so Nicolai, der sich behutsamere Methoden gewünscht hätte.

Dritter Turm später

Und der dritte Turm, kommt er nun? Die Basler Zeitung stellte vor einem Jahr fest, dass nach dem Abschluss des Baus 2 bereits alle Basler Angestellten auf dem Campus zusammengezogen seien. Ihre Frage, ob es den «dritten Wolkenkratzer» dann tatsächlich noch brauche, beantwortete Roche-Standortleiter Erismann so: «Der dritte Roche-Turm ist eine Vision von uns für den Fall, dass wir den Bedarf hätten. Den haben wir zum heutigen Zeitpunkt tatsächlich nicht. Mit den ersten beiden Hoch-häusern haben wir genügend Bürofläche. Würden wir in der Zukunft aber weitere Arbeitsplätze benötigen, dann käme der dritte Turm. Im Moment ist das keine Diskussion. Wir wollten einfach für uns selbst und die Öffentlichkeit aufzeigen, wie es am Standort weitergehen würde.»

Die weitere Arealplanung, so der besagte Roche-Sprecher, laufe unterdessen weiter. «Der Bebauungsplan ist in Erarbeitung. Bau 3 würde Platz für 3000 weitere Arbeitsplätze bieten. Wir planen ihn. Gebaut wird erst, wenn sich der entsprechende Bedarf abzeichnet.» 

Digitale Kunsträume an zentralen Orten

Roche feiert sein 125-jähriges Bestehen in Basel und Kaiseraugst. Der virtuelle Kunstspaziergang, die «ARTour» zeigt digitale Kunstwerke an 14 Stationen zum Thema «Celebrate Life» unter der Kuration von Sabine Himmelsbach. Mittels der kostenlosen «ARTour»-App kann man die Arbeiten in der Stadt entdecken, beispielsweise das Werk «ARpothecary’s Garden» von Tamiko Thiel im Solitude-Park. Oder fliegende bunte Pilze von Monica Studer und Christoph van den Berg in der Münzgasse.

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Regelmässige freie Mitarbeiterin für das Baublatt. Ihre Spezialgebiete sind Raumplanung, Grünräume sowie Natur- und Umweltthemen.

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