Bauregion Schwyz, Zug und Uri: Von lauernden Gefahren, vollen Kassen und alpiner Dynamik
Im Kanton Schwyz investiert die öffentliche Hand neben der Infrastruktur auch in den Schutz vor Naturgefahren. Im Kanton Zug tragen die revidierten Ortsplanungen der Wohnproblematik Rechnung. Derweil macht Uribeim Ausbau der erneuerbaren Energien Tempo.
Quelle: Energie Uri AG
Nach nur sechs Monaten Bauzeit nahmen sie im November 2025 den Betrief auf: Windräder der Windpark Uri AG im Gebiet Gütsch oberhalb von Andermatt.
Im Kanton Schwyz wohnt es sich gefährlich. Zumindest lässt sich dieser Schluss aus Zahlen einer Studie der Zürcher Kantonalbank ziehen, wonach 30 Prozent aller Schwyzer Wohnhäuser Gefahren durch Naturkatastrophen ausgesetzt sind. Höher lag dieser Anteil einzig in den Kantonen Glarus und Wallis. In der Auswertung von Daten aus 21 Kantonen fehlten die Gebirgskantone Uri, Nid- und Obwalden. Doch ungeachtet dessen, ob andernfalls die Schwyzer Platzierung in der Rangliste anders ausgefallen wäre, nimmt der Regierungsrat die Problematik ernst. In einer Antwort auf ein Postulat aus dem Schwyzer Kantonsparlament kündigte das Gremium eine Revision der kantonalen Naturgefahrenkarte an. Der Prozess, dessen Ergebnis sich nicht zuletzt auf die Bewilligung von künftigen Baugesuchen auswirken könnte, beginnt heuer und soll bis 2032 abgeschlossen sein.

(* Stand per 31.12.2023 bzw. 31.12.2024; Quelle: BFS)
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