Basel: Die St. Jakobshalle erhält eine neue Tragstruktur
Die Basler St. Jakobshalle hat einen Anbieter für eine neue Tragstruktur gefunden. Dies geht aus einem Eintrag von heute Mittwoch auf der Beschaffungsplattform Simap hervor. Die sogenannte Rigging-Anlage soll die bislang ungenügende Deckenlast verbessern, was neue Events ermögliche.
Quelle: Hallo Halle - Eigenes Werk wikimedia CC BY-SA 4.0 DEED
Blick auf die St. Jakobshalle in Basel: Der 1976 eröffnete Hallenkomplex wurde im Jahr 2018 saniert und modernisiert.
Den Zuschlag erhielt die Firma Malecon aus Bubendorf BL. Deren Angebot kostet rund 280'000 Franken. Malecon soll gemäss Simap eine Tragstruktur mit Traversen und Elektrokettenzügen in die "Joggelihalle" einbauen. Diese Kettenzüge mit einer Traglast von rund 2,5 Tonnen werden an den ertüchtigten Hängepunkten montiert und können ferngesteuert werden. Die Traversen dienen als Grundstruktur zur Befestigung von weiterer Veranstaltungstechnik.
Nachdem die Halle nach der Sanierung 2018 wiedereröffnet worden war, stellte sich heraus, dass die Belastbarkeit der Decke ungenügend war, um schwere Scheinwerfern und sonstigen Elemente für Show-Veranstaltungen aufzuhängen. So musste die Traglast der Halle für die Austragung des Eurovision Song Contests (ESC) im Mai 2025 mittels einer temporären Deckenverstärkung erhöht werden.
Das Basler Präsidialdepartement geht davon aus, dass die Halle mit einer höheren Traglast künftig mehr Buchungen verzeichnen wird, wie es im Frühling auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. (sda/mai)