Stützmauer der Berner Münsterplattform ist fast fertig saniert
Die Sanierung der Stützmauer der Münsterplattform steht nach rund vierjähriger Bauzeit vor dem Abschluss. Wegen abschliessender Arbeiten muss die Mattentreppe im Juli für mehrere Wochen gesperrt werden.
Quelle: zvg, Stadt Bern
Die Sanierung der Stützmauer der Münsterplattform steht nach rund vierjähriger Bauzeit vor dem Abschluss.
Die Sanierungsarbeiten sollen Ende September 2026 abgeschlossen werden, wie der Gemeinderat am Montag mitteilte. Zuvor werden im Bereich der Mattentreppe noch beschädigte Steine ersetzt und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen ist die Treppe deshalb vom 6. bis zum 31. Juli nicht passierbar. Als Alternativen stehen die Fricktreppe, der Bubenbergrain oder der Mattelift zur Verfügung.
Die Stützmauer wird seit Frühjahr 2023 etappenweise saniert. Die Arbeiten an der 30 Meter hohen Mauer waren wegen Witterungsschäden notwendig geworden. Die Massnahmen umfassten Reinigungen, die Entfernung von Pflanzenbewuchs sowie die Ausbesserung von Rissen und Fugen. An stärker beschädigten Stellen wurden zudem Aufmörtelungen vorgenommen. Vereinzelt mussten Steine ersetzt werden.
Erhalt der historischen Bausubstanz
Ein besonderer Fokus galt dabei dem Erhalt der historischen Bausubstanz, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Bern von Montag. So erfolgten die anspruchsvollen Gerüstarbeiten sowie die Instandsetzung durch spezialisierte Restauratorinnen und Restauratoren unter fachlicher Begleitung der Münsterbauhütte.
Im Zuge der Sanierung wurden zudem im Westpavillon, der von den Kornhausbibliotheken als Lese- und Spielpavillon genutzt wird, bauliche Massnahmen zur Verbesserung der Bauphysik ausgeführt. Der vom Stadtrat bewilligte Projektierungs- und Baukredit von 3,32 Millionen Franken kann gemäss Mitteilung nach aktuellem Stand eingehalten werden.
Die ersten Stützmauern der heutigen Münsterplattform entstanden im 14. Jahrhundert. Zwischen 1479 und 1531 wurde das Mauerwerk erweitert und erhielt sein heutiges Erscheinungsbild. Die letzte umfassende Sanierung erfolgte Ende der 1980er-Jahre. (pb/mgt/sda)
Quelle: zvg, Stadt Bern
An stärker beschädigten Stellen wurden zudem Aufmörtelungen vorgenommen. Vereinzelt mussten Steine ersetzt werden.
Quelle: zvg, Stadt Bern
Die Massnahmen umfassten Reinigungen, die Entfernung von Pflanzenbewuchs sowie die Ausbesserung von Rissen und Fugen.