08:28 BAUPROJEKTE

Stadt Bern baut Schule Steigerhubel für 4,3 Millionen Franken um

Teaserbild-Quelle: Hochbau Stadt Bern

Die Stadt Bern will mit Umbauten in der Volksschule Steigerhubel unter anderem zusätzliche Unterrichtsräume schaffen. Der Gemeinderat hat einen Projektierungs- und Baukredit von 4,3 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet.

Schulpavillon Steigerhubel in Stadt Bern

Quelle: Hochbau Stadt Bern

Blick auf den bestehenden Schulpavillon Steigerhubel.

Die Schulanlage Steigerhubel umfasst mehrere Schulpavillons und einen Turnhallentrakt. Seit 2024/2025 wird zudem ein Provisorium zwischen der Turnhalle Steigerhubel und dem Gebäude der Berufsfachschule Bern (Gibb) genutzt. Aufgrund der steigenden Zahl an Schulkindern sollen mit dem Umbau bestehender Gebäude weitere Unterrichtsflächen geschaffen werden, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte.

Daneben soll auch die Tagesbetreuung neu organisiert werden. So wird gemäss Mitteilung ein Grossteil der Räume künftig auf der Nachbarparzelle im ehemaligen Kirchgemeindehaus untergebracht, das die Stadt 2024 im Baurecht übernommen hat. Das Gebäude wird umgebaut und mit einer Regenerationsküche ausgestattet, in der künftig bis zu 250 Mittagessen zubereitet werden können.

Daneben wird der Schulpavillon «blau» an der Steigerhubelstrasse 55 wieder als Unterrichtsgebäude genutzt und die dortige Produktionsküche der Tagesbetreuung rückgebaut. Zusätzlich entstehen in den Schulpavillons «blau» und «gelb» an der Steigerhubelstrasse 61 zwei Fachräume. Im Pavillon «gelb» werden gemeinsame Arbeitsplätze für den Hausdienst und das Leitungsteam geschaffen.

Baustart im April 2027

Aufgrund der steigenden Klassenzahl sowie des steigenden Platzbedarfs der Tagesbetreuung werden zudem die Betriebsräume im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses und in einzelnen Pavillons optimiert. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im April 2027 und dauern bis im Sommer 2028.

Längerfristig strebt die Stadt die Übernahme des kantonalen Schulgebäudes an der Steigerhubelstrasse an, das aktuell von der Gibb genutzt wird. Bis dahin soll ein zweites Modulbau-Provisorium den Engpass überbrücken. Dieses geht voraussichtlich im Sommer 2027 in Betrieb. (pb/mgt/sda)


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