13:57 BAUBRANCHE

App-Tipp: Mit dem Audioguide Schweizer Architekturperlen entdecken

Teaserbild-Quelle: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK

Unterwegs zu Architektur- und anderen Kunstperlen: Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) hat vor kurzem mit der kostenlosen App «Swiss Art in Sounds» einen Audioguide zu sehenswerten Orten und Plätzen lanciert. Bis Herbst soll sie den Weg zu 50 solchen Schätzen weisen.

Bischöfliches Schloss Fürstenau

Quelle: Adrian Michael, eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Der Eingang des bischöflichen Schlosses in Fürstenau.

Alles hatte im Jahr 1935 angefangen, als die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) mit der Reihe „Schweizerische Kunstführer“ startete. Bis heute sind über tausend der Büchlein erschienen. Und sie liefern die Basis für das jüngste Projekt der GSK: die App «Swiss Art in Sounds», ein Audioguide zu sehenswerten Orten, Bauten und Plätzen. 

Sie ergänzt die Publikationsreihe mit Audio- und Multimedia-Inhalten, die mit von den jeweiligen Orten inspirierten Soundszenen akustisch untermalt sind. - Wie die GSK kürzlich mitteilte, sollen in einem ersten Schritt bis im Herbst 50 Gebäude in die App integriert werden. 

Die Kirchen von Genf, Stein am Rhein und Fürstenau

Aktuell lassen sich unter anderem mit Beiträgen zur Kathedrale Saint Pierre, lutherischen Kirche, Notre Dame de Genève, Eglise Saint-Paul und zum Temple de la Frusterie die Gotteshäuser Genfs erkunden. Auch die Kleinstädte Stein am Rhein und das mit dem Wakkerpreis ausgezeichnete Lichtensteig im Thurtal können mit der App entdeckt werden. 

Ein weiteres Beispiel ist Fürstenau, der Ort bezeichnet sich auf seiner Website als „kleinste Stadt der Welt“.  Auf einem Felssporn im Domleschg gelegen lohnt das Burgstädtchen einen Besuch nicht nur wegen seiner Lage und Geschichte. Sondern auch weil sie seit dem 19. Jahrhundert nahezu unverändert geblieben ist. Bei einem Rundgang entdecke man, wie hier auf kleinstem Raum  eine Vielfalt von Baustilen und Wohnmöglichkeiten nebeneinander bestehen.

In den digitalisierten Schweizerischen Kunstführern stöbern

Die App funktioniert auch übers Internet: Unter https://swissais.ch können die Audio- und Videobeiträge ebenfalls angehört und angesehen werden. Sie listet die jeweiligen Orte und Bauten auf einer interaktiven Karte.

Wer sich vertiefter informieren und lieber lesen möchte, lädt sich die ebenfalls von der GSK herausgegebene, allerdings kostenpflichtige App „Swiss Art to Go“ herunter: Sie umfasst die Publikationsreihe in digitaler Form. Oder man stöbert sich durch die digitaliserten Bändchen auf dem dazugehörigen Webauftritt, dieser ist kostenlos. (mai)

Die kostenlose App «Swiss Art in Sounds» ist im Google Play Store und Apple Store erhältlich. Ebenso die kostenpflichtige App «Swiss Art to go» (10 Franken).

Auch interessant

Anzeige

Firmenprofile

Meva Schalungs-Systeme AG

Finden Sie über die neuen Firmenprofile bequem und unkompliziert Kontakte zu Handwerkern und Herstellern.

Baublatt Analyse

analyse

Neue Quartalsanalyse der Schweizer Baubranche

Die schweizweite Bauaktivität auf den Punkt zusammengefasst und visuell prägnant aufbereitet. Erfahren Sie anhand der Entwicklung der Baugesuche nach Region und Gebäudekategorie, wo vermehrt mit Aufträgen zu rechnen ist.

Dossier

Spannendes aus Print und Online für Abonnenten
© James Sullivan, unsplash

Spannendes aus Print und Online für Abonnenten

Dieses Dossier enthält die Artikel aus den letzten Baublatt-Ausgaben sowie Geschichten, die exklusiv auf baublatt.ch erscheinen. Dabei geht es unter anderem um die Baukonjunktur, neue Bauverfahren, Erkenntnisse aus der Forschung, aktuelle Bauprojekte oder um besonders interessante Baustellen.

Bauaufträge

Alle Bauaufträge

Newsletter abonnieren

newsico

Mit dem Baublatt-Newsletter erhalten Sie regelmässig relevante, unabhängige News zu aktuellen Themen der Baubranche.