500 Einwendungen zur Stadtzürcher Bau- und Zonenordnung eingegangen
Die öffentliche Auflage der revidierten Bau- und Zonenordnung (BZO) der Stadt Zürich ist abgeschlossen: Bis zum 1. Juni gingen rund 500 Einwendungen ein, die das Hochbaudepartement nun auswerten muss.
Inhaltlich seien die Anliegen sehr unterschiedlich, teilte das Hochbaudepartement der Stadt Zürich am Donnerstag mit. Zum Teil enthielten die Einwendungen mehrere Anträge. Sie betrafen gemäss Mitteilung schwerpunktmässig die drei Themen preisgünstiger Wohnraum, Aufzonungen und Grundstücksbegrünung. Die überarbeitete Bau- und Zonenordnung (BZO) lag vom 18. März bis 1. Juni 2026 öffentlich auf.
In einem nächsten Schritt werden die Rückmeldungen ausgewertet, fachlich beurteilt und gegebenenfalls in den Entwurf der BZO-Revision integriert. Über abgelehnte Einwendungen erstellt die Stadt einen Bericht mit den entsprechenden Ablehnungsgründen. Voraussichtlich im Sommer 2027 wird der Stadtrat die Vorlage an den Gemeinderat überweisen, der dann darüber befinden muss.
Mit der Revision der Bau- und Zonenordnung möchte die Stadt Zürich die Weichen für die Zukunft stellen. Die Revision schaffe «die nutzungsplanerische Grundlage für eine bauliche Entwicklung mit Qualität, attraktive Grün- und Freiräume sowie einen massgeblichen Anteil an preisgünstigem Wohnraum», schrieb die Stadt. (sda/pb)