Rheinhäfen: Weniger Güterumschlag 2025
Der Güterumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen hat 2025 gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent auf 4,7 Millionen Tonnen abgenommen. Am markantesten mit 22 Prozent ist der Rückgang beim Import von Mineralöl- und Energieprodukten.
Quelle: Schweizer Rheinhäfen, Patrik Walde
In den Rheinhäfen in Basel, Muttenz und Birsfelden (Bild) ging der Güterumschlag insgesamt zurück.
Insgesamt weniger Güterumschlag, aber ein gutes Ergebnis bei allen Gütergruppen, ausser bei den Mineralöl- und Energieprodukten: Dies die Jahresbilanz der Rheinhäfen in Basel, Muttenz BL und Birsfelden BL. Der Rückgang bei den fossilen Produkten, der 22 Prozent oder 570000 Tonnen beträgt, machte dabei über 90 Prozent des gesamten Rückgangs im Gesamtumschlag aus.
Alle anderen Gütergruppen blieben hingegen beständig oder legten sogar zu: Bei den Containern verzeichnete der wasserseitige Umschlag ein Plus von 12,6 Prozent, obwohl durch die Erneuerungsprojekte der Rhenus-Gruppe dafür ein Terminalareal weniger zur Verfügung stand. Gar um starke 51,5 Prozent nahm der Containerumschlag auf der Bahnseite zu.
Quelle: Schweizerische Rheinhäfen, Patrick Walde
Hafenbahn Kleinhüningen: Auf der Exportseite konnten die Rheinhäfen deutlich zulegen.
Mehr Import von Landwirtschaftsprodukten
Ebenfalls gestiegen ist der Import von Agrarprodukten, und zwar um 9,7 Prozent. Hauptgrund dafür ist die schwache Inlandernte 2024, die überdurchschnittliche Getreideimporte auslöste. 2025 hatten wir eine gute Ernte zu verzeichnen, doch wurden weiterhin hohe Importe vor allem von Futtermitteln getätigt.
Daher waren die Silos in den Häfen gut ausgelastet, wie die Rheinhäfen bekannt geben. Auf der Exportseite legten die Ausfuhren um 17,7 Prozent zu. Der Export an Nahrungs- und Genussmittel stieg um 22 Prozent, der Import sank jedoch um 17 Prozent. (SDA/bk)