Biber haben sich in den Langen Erlen bei Basel angesiedelt
Mindestens zwei Biber haben sich seit Anfang 2026 in den Langen Erlen bei Basel angesiedelt. Sie haben dort bereits eine Biberburg errichtet. Aufnahmen von Fotofallen zeigen, dass die streng geschützten Tiere nun dort leben.
Quelle: Derek Otway auf Unsplash
Der Kanton Basel-Stadt zählt seit neuestem pelzige Nager zu seinen Einwohnern. (Symbolbild)
Der Biber ist eine streng geschützte und ökologisch wertvolle Tierart, heisst es in einer Mitteilung des Landschaftsparks Wiese von Donnerstag. Als natürlicher Gestalter von Gewässerlandschaften trage er wesentlich zur Förderung der Biodiversität bei: Durch seine Aktivitäten entstehen neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wie Fische, Amphibien, Insekten und Vögel.
Gleichzeitig handle es sich beim Biber um ein Wildtier, das empfindlich auf Störungen reagiere, heisst es weiter. Daher gilt im Landschaftspark Wiese im Umgang mit dem Biber eine respektvolle Zurückhaltung. Die Behörden haben dazu Infotafeln in der Naherholungs- und Grundwasserzone Lange Erlen errichtet, wie das kantonale Amt für Wirtschaft, Soziales und Umwelt am Donnerstag mitteilte.
Biberbau nicht betreten
Diese weisen darauf hin, dass man den Biberbau auf keinen Fall betreten und die Tiere auch nicht füttern soll. Zudem sollten die Parkbesucher gefällte und angenagte Bäume sowie Äste in der Nähe des Biberbaus liegen lassen und Rücksicht auf die Rückzugsräume der Wildtiere nehmen.
Ziel sei ein möglichst störungsarmes Nebeneinander von Erholungsnutzung und Wildtierlebensraum, heisst es weiter. Mit Rücksicht und Zurückhaltung leiste die Bevölkerung einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich der Biber im Gebiet halten kann und die natürliche Dynamik der Gewässerlandschaft erhalten bleibt. (mgt/pb)
Quelle: Landschaftspark Wiese
Im Landschaftspark Wiese wurde Anfang des Jahres die Anwesenheit von Bibern nachgewiesen.