SVP-Wohninitiative auch in Winterthur
Das Volksbegehren «JA zur Wohninitiative - Für eusi Stadt, für eusi Familie» ist zustande gekommen. Vor Kurzem hat auch Zürich ein ähnliches Anliegen eingereicht.
Quelle: Malcolm Mittendrin, Unsplash
Nach Zürich wurde auch in Winterthur eine Wohninitiative ähnlichen Inhalts eingereicht.
Das Volksbegehren wurde mit den nötigen 2000 Unterschriften bei der Winterthurer Staatskanzlei eingereicht worden. Die Initiative der SVP Winterthur fordert, dass bei der Neuvermietung von Wohnraum, der direkt oder indirekt mit Winterthurer Steuergeldern unterstützt wird, Winterthurerinnen und Winterthurer bei gleicher Qualifikation der Bewerbung den Vorrang erhalten. Gemäss der Partei gibt es in Winterthur 600 städtische Wohnungen und 8700 genossenschaftliche mit städtischer Förderung, von denen jedes Jahr Hunderte vermietet werden.
Vor wenigen Wochen hat auch die kantonale SVP eine Volksinitiative ähnlichen Inhalts eingereicht: Die Forderungen des Volksbegehrens mit dem Titel «Recht auf Heimat - Wohnige für eusi Lüü«» sollen angewendet werden, falls vor 2050 mehr als 10 Millionen Menschen in der Schweiz wohnen. Dann müssten die Vermieter «Schweizerinnen und Schweizer sowie Personen, die seit mindestens zehn Jahren im Kanton Zürich wohnen» bei der Wohnungsvergabe bevorzugen. (SDA/bk)