Stadt St. Gallen weiter gewachsen
Die Wohnbevölkerung der Stadt St. Gallen ist per Ende 2025 erneut gewachsen, in Zahlen um über 600 Personen und dies vor allem aus der EU. Neu zählt die Gallusstadt 83843 Einwohnerinnen und Einwohner.
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Die Ostschweizer Metropole St. Gallen verzeichnet seit einigen Jahren einen leichten, aber steten Bevölkerungszuwachs.
Das statistische Amt der Stadt St. Gallen hat die neuesten Zahlen zur Wohnbevölkerung veröffentlicht. Demnach ist St. Gallengegenüber dem Vorjahr um genau 679 Personen gewachsen, was einem Plus von 0,8 Prozent entspricht. Wie das Amt vorrechnet, sind 2025 genau 8688 Personen nach St. Gallen zu- und 7993 Personen aus der Stadt weggezogen. Die zugezogenen Menschen stammen vor allem aus dem europäischen Ausland, und mehr als die Hälfte von ihnen aus dem deutschsprachigen Raum. Per Ende 2025 zählte St. Gallen demnach 83843 Einwohnerinnen und Einwohner.
Über 78000 Menschen haben aktuell den Hauptwohnsitz in der Gallusstadt; mehr als 4100 Personen sind mit einem Nebenwohnsitz gemeldet. Dabei handelt es sich grösstenteils Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter, während 657 Menschen über Schutzstatus S verfügen, der ukrainischen Flüchtlingen einen vorübergehenden Aufenthalt erlaubt.
Weniger Wegzug nach Zürich
Die den Personen, welche die Stadt St. Gallen verlassen haben, ziehen dabei vor allem in die umliegende Region. Deutlich kleiner geworden sind die Wanderungsverluste gegenüber dem Kanton Zürich, weil die Zuzüge von dort nach St. Gallen zunahmen.
Die Schweizer Wohnbevölkerung in der Stadt St. Gallen ist 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent gewachsen. Eine Zunahme dieser Grössenordnung gab es zuletzt 2012. 379 Personen erlangten 2025 zudem das Schweizer Bürgerrecht. Insgesamt hat St. Gallen seit mehreren Jahren ein Wachstum zu verzeichnen und erreichte 2021 die Marke von 80000 Menschen. (SDA/bk)