10:09 BAUPROJEKTE

Zürich: Neue Baugewerbliche Berufsschule heisst „Inez“

Teaserbild-Quelle: zvg

Die heutige Baugewerbliche Berufsschule Zürich (BBZ) weicht einem Ersatzneubau. Aus einem Wettbewerb ging das Projekt „Inez“ der Gunz & Künzle Architekten aus Zürich hervor. Sie schlagen ein Gebäude mit einer durchgängigen und klaren Konzeption.

Visualisierung Ersatzneubau Baugewerbliche Berufsschule Zürich

Quelle: zvg

So soll die neue Baugewerbliche Berufsschule Zürich (BBZ) dereinst aussehen.

Die räumliche Situation der Berufsfachschulen im Zürcher Kreis 5 ist unbefriedigend: Verschiedene Schulen sind auf mehrere Gebäude und Standorte verteilt, die Infrastruktur ist vielerorts nicht mehr zweckmässig, veraltet oder bei dritten angemietet. Ausserdem fehlen Turnhallen. Deshalb plant die Stadt eine sogenannte Berufsbildungsmeile. Der Ersatzneubau für die Baugewerbliche Berufsschule (BBZ) ist die vierte von sechs Etappen, die umgesetzt werden.

Realisiert werden soll der Vorschlag „Inez“ der Gunz & Künzle Architekten aus Zürich. Er ist aus einem Wettbewerb als Sieger hervorgegangen. Das Raumprogramm sah im Wesentlichen einen Unterrichtsbereich, zwei Sporthallen sowie Aufenthalts- und Mehrzweckräume vor. Wie es in einer Mitteilung der kantonalen Baudirektion heisst, würdigte das Preisgericht das Siegerprojekt wegen seiner durchgängigen und klaren Haltung. Der Neubau ist gegenüber dem Stadtraum offen und fügt sich ausserdem „gekonnt“ in den benachbarten Bestand ein. Auch in sich selbst sei das Gebäude klar aufgebaut. „Das Projekt nimmt die organisatorischen Ansprüche der Schule mit einer vertikalen Anordnung auf, die eine funktionale Trennung von Sport- und Unterrichtsbereich vorsieht“, heisst es im Communiqué. Die klare Gebäudestruktur und die Bauweise mit Stützen und Platzen ermöglichten zudem eine hohe Nutzungsflexibilität.

Der Entwurf wird nun unter der Leitung des Hochbauamts und in Zusammenarbeit mit den Nutzern weiterentwickelt. Dazu gehört auch die detaillierte Ausarbeitung der Kosten und Termine. Eine grobe Schätzung geht von Kosten in Höhe von 45 Millionen Franken aus (plus/minus 25 Prozent). Im Jahr 2020 soll dem Regierungs- und dem Kantonsrat ein bewilligungsfähiges Bauprojekt vorgelegt werden. Läuft alles nach Plan, könnte der Ersatzneubau Ende 2023 bezugsbereit sein. (mt/pd)

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