Vom Silo zum Hotel - neue Idee für Basler Dreispitzareal
Das ehemalige Landi-Silo auf dem Basler Dreispitzareal
könnte vielleicht Hotelgäste beherbergen: Die Grundeigentümerin Christoph
Merian Stiftung (CMS) will gemäss Kantonsblatt vom Mittwoch mit einem
generellen Baubegehren wissen, ob eine solche Umnutzung möglich ist.
Quelle: zVg, CMS / Raphael Alù
Wenn es nach den Eigentümer geht, soll das Landisilo in Basel (links im Bild) auch in Zukunft als «Wahrzeichen für das kulturelle Erbe des Dreispitzes als Industrie- und Logistikareal» erhalten werden. Sie wollen deshalb nun in Erfahrung bringen, ob aus dem Silo ein Hotel werden könnte. Auf dem Dreispitzareal sollen zudem auch Wohnungen gebaut werden, Platz für Gewerbe sei ebenfalls.
Unter anderem möchte die CMS Auskunft darüber, ob ein
gewerblicher Beherbergungsbetrieb an der Lyon-Strasse zonenkonform ist. Die
Stiftung hält fest, dass es in dieser Gegend noch keine Beherbergungsangebote
gibt. Ein Hotel ergänze die Bildungs- und Unternehmensnutzungen auf dem Areal.
Zudem könne so das Silo als «Wahrzeichen für das
kulturelle Erbe des Dreispitzes als Industrie- und Logistikareal» erhalten
werden. Die Raumstruktur des Turms biete eine gute Ausgangslage für ein Hotel.
Andere Nutzungen seien nicht umsetzbar, heisst es im generellen Baubegehren.
Mit einer Weiterverwendung des Silos könnten CO2-Emissionen reduziert werden.
Die CMS will auf dem Dreispitzareal Wohnungen schaffen und
Teile des Geländes auch dem Gewerbe zur Verfügung stellen. Dieser Nutzungsmix
ist Ziel einer Planungsvereinbarung mit Basel-Stadt, Baselland und der Gemeinde
Münchenstein. Vorgesehen sind auch Freizeitangebote: Im August begannen die
Bauarbeiten für den Gleispool, ein Naturbad.
Ein weiteres grosses Stadtentwicklungsprojekt der CMS
zusammen mit Kanton und Genossenschaft Migros ist die Siedlung Dreispitz Nord
mit 800 neuen Wohnungen. Der Grosse Rat stimmte im September dem Bebauungsplan
zu. (sda/cpo)