Einfamilienhäuser verteuern sich in Obwalden so stark wie nirgends
Die Preise für Einfamilienhäuser im Kanton Obwalden sind innerhalb eines Jahres um 7,2 Prozent gestiegen. Damit verzeichnet der Kanton die höchste Wertsteigerung aller Schweizer Kantone, wie der aktuelle Eigenheimindex der Obwaldner Kantonalbank (OKB) zeigt.
Quelle: ChatGPT/mai
Der Traum vom Einfamilienhaus bleibt für die Meisten genau das; ein Traum. In Obwalden stiegen die Preise dieses Jahr besonders heftig an.
Schweizweit lag das Preiswachstum im selben Zeitraum bei 2,8 Prozent, wie die OKB am Mittwoch mitteilte.
Als Gründe für die steigenden Preise nennt die Bank unter anderem die knappen Baulandreserven und die tiefe Bautätigkeit. Zudem würden viele Einfamilienhäuser die Hand wechseln, «ohne je öffentlich ausgeschrieben zu werden», wie ein Immobilienexperte im Communiqué zitiert wird.
Für ein frei stehendes Einfamilienhaus mit 180 Quadratmeter Wohnfläche und einem Grundstück von 600 Quadratmetern müssen in Obwalden durchschnittlich mehr als 1,7 Millionen Franken bezahlt werden. Am teuersten sind die Häuser laut Mitteilung in Engelberg mit rund 2,1 Millionen Franken und in Sarnen mit 2,0 Millionen Franken. In Lungern kostet ein vergleichbares Objekt laut OKB rund 1,4 Millionen Franken.
Leerwohnungsziffer von 0,4 Prozent
Auch die Eigentumswohnungen erreichen neue Höchststände, wie es hiess. Ihre Preise stiegen innert einem Jahr um 6,7 Prozent. Zum Vergleich: Auf nationaler Ebene waren es 3,9 Prozent.
Eine typische Viereinhalbzimmerwohnung mit 140 Quadratmetern Wohnfläche kostet kantonsweit inzwischen «deutlich über eine Million Franken». In Sarnen liegt der Durchschnittspreis bei rund 1,4 Millionen Franken. In Lungern und Giswil sind vergleichbare Wohnungen für rund eine Million Franken erhältlich.