07:25 BAUPROJEKTE

Vom Papier zum Quartier: Das Papieri-Areal in Cham

Teaserbild-Quelle: Xella Gruppe

Das Papieri Areal in Cham, einst Standort einer geschichtsträchtigen Papierfabrik, erfährt derzeit eine beeindruckende Transformation. In einem ambitionierten Projekt wird das einstige Industriegelände in ein modernes Wohn- und Arbeitsquartier umgewandelt, das sowohl den industriellen Charakter des Areals bewahrt als auch modernste Bautechniken und -materialien integriert.

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Quelle: Xella Gruppe


Zur Sanierung und Umnutzung der denkmalgeschützten Gebäude kommt die mineralische Innendämmung von Multipor zum Einsatz. Diese Wahl unterstreicht das Engagement des Projekts für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Multipor Mineraldämmplatten sind bekannt für ihre sehr guten dämmenden Eigenschaften und als diffussionsoffener Dämmstoff auch ohne den Einsatz einer Dampfsperre ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Bei der Sanierung der ehemaligen Papiermaschinenhallen PM1-4 und der Lokremise sowie im Neubau von Haus A kamen diese Platten zum Einsatz. Insgesamt wurden fast 4.000 m² Multipor Innendämmung im Areal verarbeitet.

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Quelle: Xella Gruppe

Das Papieri Areal aus der Vogelperspektive.

Gebäude-Highlights des Papieri-Areals:

Ehemalige Papiermaschinenhallen PM1-4

Diese historischen Hallen werden zu Wohn- und Geschäftsräumen umgebaut. Sie bieten 52 Eigentumswohnungen, 7 Loft-Ateliers und 5 Gewerbeflächen auf rund 2.620m². Die Hallen stehen unter Denkmalschutz und wurden mit Multipor Mineraldämmplatten saniert.

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Quelle: Xella Gruppe

In den alten Fabrikgebäuden entstehen Lofts, Wohnungen, Ateliers und Geschäftsräume, die weiterhin den industriellen Charme ausstrahlen.

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Quelle: Xella Gruppe

Direkt an der Lorze gelegen: das dient nicht nur er Naherholung sondern auch der Stromerzeugung für das Areal mit einem eigenen Wasserkraftwerk.

Haus A

Das erste realisierte Mietobjekt im Papieri Areal. Es bietet 160 Mietwohnungen, davon 30 preisgünstige Wohnungen, und 16 Gewerbeeinheiten auf rund 1.010m². In diesem Sichtbeton-Neubau sorgt die Innendämmung von Multipor für ein angenehmes Raumklima.

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Quelle: Xella Gruppe

Haus A ist ein Neubau, der sich optimal in das historische Ambiente einfügt.

Das Lagerhaus

Das historische Gebäude mit erhaltenswertem Sichtmauerwerk, beherbergt nach der Sanierung Gewerbeflächen und ein Bistro. Hier wurde eine innovative Lösung zur Wärmedämmung mit Ytong Porenbetonsteinen im Innensichtmauerwerk eingesetzt.

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Quelle: Xella Gruppe / Innenaufnahme © Regine Gieseke

Das Lagerhaus erhielt ein nichttragendes Innensichtmauerwerk aus Ytong Porenbeton.

Lokremise

Ein denkmalgeschütztes Gebäude, das nach einer Totalsanierung 580m² Gewerbefläche bietet. Es wurde im Januar 2021 bezogen.

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Quelle: Xella Gruppe

Die Lokremise.

Nachhaltiges «2000-Watt-Areal»

Das Papieri Areal erstreckt sich über elf Hektar und wird in sechs Etappen entwickelt. Zukünftig soll das Quartier, welches direkt an der malerischen Lorze liegt, rund 1000 Wohnungen und 1000 Arbeitsplätze beherbergen. Durch die systematische Umnutzung prägender Bestandsbauten erreichen die Architekten und Planer, dass die industriellen Wurzeln des Quartiers weiterhin spürbar bleiben. 

Die Energieversorgung des Areals ist zukunftsweisend und nachhaltig. Es wird vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt, wobei Photovoltaik-Anlagen und ein eigenes Flusskraftwerk rund 40 Prozent des Strombedarfs decken. Das Areal wurde kürzlich mit dem Label «2000-Watt-Areal» des Bundesamtes für Energie ausgezeichnet, was seine Bemühungen um eine klimaneutrale und nachhaltige Entwicklung unterstreicht.

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Quelle: Xella Gruppe


Das Papieri Areal in Cham ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie historische Gebäude mit modernsten Bautechniken und -materialien saniert und umgestaltet werden können, ohne ihre ursprüngliche Identität zu verlieren. Multipor Mineraldämmplatten eignen sich besonders für denkmalgeschütze Objekte, bei denen die Optik der Fassade erhalten werden soll. Multipor ist diffussionoffen, damit kann auf eine Dampfsperre verzichtet werden, Feuchtigkeit wird natürlich reguliert und Schimmelbildung verhindert werden.

Multipor-Verarbeitung

Quelle: Xella Gruppe

Multipor Innendämmung benötigt aufgrund ihrer Diffussionsoffenheit keine Dampfsperre.

Detaillierte Hinweise zur Verarbeitung von Multipor in der Innendämmung gibt der Schweizer Bauherrenpodcast: https://www.xella.ch/de_CH/PodcastInnendaemmung

Podcast Innendämmung

Mehr zum Objekt:
https://baustein.xella.ch/vom-papier-zum-quartier/

Mehr zur Multipor Innendämmung
https://www.xella.ch/de_CH/multipor/innendaemmsystem-wi

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