Pfäffikon SZ: Projektierung Löwenkreuzung gestoppt
Der Schwyzer Regierungsrat hat die Projektierung an der Löwenkreuzung in Pfäffikon SZ gestoppt. Grund ist der fehlende Rückhalt in der Gemeinde und bei Anstössern.
Quelle: Patrick Nouhailler's…, CC BY-SA 3.0
Der Schwyzer Regierungsrat hat die Planung einer Neugestaltung der Löwenkreuzung in Pfäffikon gestoppt.
Ort des Geschehens ist die Löwenkreuzung in Pfäffikon: Hier kommen die Schindellegi- und Churerstrasse zusammenkommen, wodurch die Kreuzung stark überlastet ist. Rund 17500 Fahrzeuge passieren die Churerstrasse täglich. Das Ergebnis sind zu Staus und Verspätungen im Busverkehr. Auch entsprechen die Bushaltestellen nicht mehr den heutigen Standards, und es fehlen Velostreifen.
Der Schwyzer Regierungsrat liess deshalb zur Entschärfung der Situation ein Vorprojekt ausarbeiten, mit Lichtsignalanlagen, einer «durchgehenden Veloinfrastruktur», sicheren Querungen für die Fussgängerinnen und Fussgänger und behindertengerechten Haltestellen. Dafür wären zusätzliche Flächen nötig gewesen.
Der Freienbacher Gemeinderat und eine Interessensgemeinschaft mit betroffenen Anstössern lehnen das Projekt jedoch ab. Sie kritisieren den «übermässigen Flächenbedarf», bemängeln «gestalterische Aspekte» und argumentieren, das Projekt sei «zu stark auf die verkehrlichen Bedürfnisse ausgerichtet». Ohne örtlichen Rückhalt bei einem so grossen und kostenintensiven Projekt sei die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterführung nicht gegeben, teilte die Regierung mit. Deshalb werden die Planungsarbeiten abgebrochen. Die Schwyzer Regierung rechnete für das Gesamtprojekt der Löwenkreuzung mit Kosten von 15,6 Millionen Franken. (SDA/bk)