Grünes Licht für Umbau des Berner Bären- und Waisenhausplatzes
Der Bären- und Waisenhausplatz in der Stadt Bern kann umgestaltet werden: Die Regierungsstatthalterin Bern-Mittelland, Ladina Kirchen, hat die Baubewilligung für das Vorhaben erteilt. Eine Einsprache von anstossenden Eigentümern wies sie als unbegründet ab.
Gegen das Projekt war eine Einsprache von mehreren anstossenden Eigentümerschaften eingegangen, wie das zuständige Regierungsstatthalteramt am Freitag mitteilte. Diese hätten neben denkmalpflegerischen Bedenken auch mögliche negative Auswirkungen der Bauarbeiten auf Nachbarliegenschaften geltend gemacht.
Die Behörde beurteilte die Einsprache laut der Mitteilung als öffentlich-rechtlich unbegründet, da die Anliegen der Einsprecher vorwiegend privatrechtlicher Natur seien. Der Bauentscheid kann nun noch bei der kantonalen Bau- und Verkehrsdirektion angefochten werden.
Inbetriebnahme ab 2030
Die Achse mitten im Stadtzentrum soll zu einer Begegnungszone werden. Vorgesehen ist, die Verkehrsflächen klarer von den übrigen Nutzungen zu trennen. Zudem wird die Achse durchgängig gepflästert und die Beleuchtung angepasst. Auch Werkleitungen werden saniert und Anschlüsse für Veranstaltungen und den Markt installiert.
Der Baustart für das Vorhaben ist frühestens für das vierte Quartal 2027 geplant. Die Inbetriebnahme der umgestalteten Plätze wird ab 2030 erwartet. Die Stadtberner Stimmberechtigten haben dem nötigen Baukredit von 36,7 Millionen Franken im Mai 2025 mit einem Ja-Anteil von 73,6 Prozent zugestimmt. (sda/pb)