Bundesresidenz in Kehrsatz BE wird für neun Millionen Franken saniert
Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat ein Baugesuch für die Sanierung des Landguts Lohn in Kehrsatz BE eingereicht. Die Kosten für die Renovierung des historischen Ensembles belaufen sich auf neun Millionen Franken.
Quelle: Rolf Siegenthaler
Das Landgut Lohn in Kehrsatz BE soll saniert werden.
Ziel des Projekts sei es, die Bausubstanz zu sichern und das Gebäude betrieblich an künftige Anforderungen anzupassen, wie das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) am Donnerstag mitteilte. Dabei soll die Nutzung des Baus als repräsentative Stätte des Bundes unverändert bleiben. Das Hauptgebäude wurde letztmals vor 65 Jahren saniert.
Der Schwerpunkt der durch das Berner Architekturbüro Schär Buri geplanten Sanierung liegt auf der energetischen Erneuerung. Die fossile Heizung wird durch einen Fernwärmeanschluss ersetzt. Geplant sind zudem eine Dämmung des Daches sowie der Einbau von Wärmeschutzverglasungen in den Fenstern.
Sanierung mit kantonaler Denkmalpflege
Weiter soll ein neuer Lift das Gebäude künftig auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich machen. Das Bauprojekt wird in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege umgesetzt. Sämtliche Massnahmen erfolgten mit der gebotenen Sorgfalt im Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand, heisst es.
Wegen der Sanierungsarbeiten kann das Landgut Lohn von Oktober 2026 bis Mitte 2029 nicht genutzt werden, wie das BBL weiter mitteilte. Das Landgut Lohn ist ein historisches Ensemble von nationaler Bedeutung und wird für offizielle Anlässe der Schweizerischen Eidgenossenschaft genutzt. (sda/pb/mgt)