11:08 BAUPROJEKTE

Basel-Stadt baut Verwaltungsgebäude bei Rheinhafen Kleinhüningen um

Teaserbild-Quelle: Hochbauamt Basel-Stadt

Beim Hafen Kleinhüningen will der Kanton 32 preisgünstige Wohnungen für eine bis drei Personen erstellen. Den Projektwettbewerb hat das Architekturbüro «Kooperative 45, Bettina Satzl» für sich entschieden.

Visualisierung des Projekts Promenadendeck in Basel-Stadt

Quelle: Hochbauamt Basel-Stadt

Visualisierung des Projekts «Promenadendeck».

Wo heute noch das Amt für Umwelt und Energie (AUE) des Kantons Basel-Stadt untergebracht ist, entstehen preisgünstige Wohnungen. Da das AUE in einen Neubau im Stadtzentrum umzieht, soll das Verwaltungsgebäude an der Hochbergerstrasse beim Rheinhafen Kleinhüningen umgebaut werden. Immobilien Basel-Stadt und die Abteilung Städtebau und Architektur im Hochbauamt starteten dafür einen anonymen Projektwettbewerb.

Gemeinschaftliche Flächen

Preisgünstige Wohnungen für kleine Haushalte, gemeinschaftliche Flächen sowie Arbeitsplätze für die private, freiberufliche und gewerbliche Nutzung: So lauten die Ziele für den Umbau. Das Projekt ist Teil des Wohnbaubauprogramms «1000+», mit dem der Kanton bis 2035 mehr als 1000 neue preisgünstige Wohnungen zur Verfügung stellen möchte.

Insgesamt 121 Wettbewerbsbeiträge «mit teilweise sehr bemerkenswerten und völlig unterschiedlichen Lösungsansätzen» wurden eingereicht, wie das Basler Finanzdepartement mitteilt. Den Sieg trug das Projekt «Promenadendeck» davon. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Kantonsbaumeister Beat Aeberhard empfiehlt einstimmig den Vorschlag des bisher wenig bekannten Basler Architekturbüros «Kooperative 45, Bettina Satzl» zur Weiterbearbeitung und Realisierung.

Verschiedene Wohnungsgrundrisse

Das siegreiche Projekt überzeuge insbesondere durch ein breites Angebot an verschiedenen Wohnungsgrundrissen und durch eine differenzierte Antwort auf die Mischung zwischen Privatheit der Wohnungen und der öffentlichen Nutzung wie Gemeinschaftsraum und Ateliers, heisst es in der Mitteilung. Der gut zugängliche Gemeinschaftsraum schaffe nicht nur einen deutlichen Mehrwert für die Hausgemeinschaft, sondern auch für das Quartier.

Die Wohnungen entstehen in den oberen Geschossen. Laut der Mitteilung schaffen sie «ein reiches Angebot für eine durchmischte Gruppe von Mietern mit unterschiedlichen Bedürfnissen». Geplant sind 32 kleine Wohnungen für eine, zwei oder drei Personen.

Ateliers und Coworking-Bereiche

Die für das Arbeiten nutzbaren Bereiche befinden sich im Erdgeschoss, dem Innenhof zugewandt, hinter dem Gemeinschaftsraum. Sie sind einzeln als Ateliers oder offen als Coworking-Bereich an Bewohner des Hauses wie auch an Externe vermietbar. Dank der räumlichen Verbindung lassen sie sich auch zusammen mit dem Gemeinschaftsraum nutzen. (mgt)

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