Basel: Baueingabe für Lonza-Türme
Das Pharmaunternehmen Lonza reicht die Baueingabe für zwei neue Hochhäuser und einen Park in Basel ein. Dazu wird auch das denkmalgeschützte Hochhaus von 1962 totalsaniert.
Quelle: Tschubby - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
Wahrzeichen: Wer mit dem Zug nach Basel fährt, wird vom 1962 eröffneten Lonza-Hochhaus begrüsst, das in der Nähe des Bahnhofs SBB liegt.
Jeder in Basel kennt das Lonza-Hochhaus: Das markante 68 Meter hohe, 19-stöckiges Verwaltungsgebäude steht in der Nähe des Bahnhofs SBB: Wer mit dem Zug in die Stadt kommt, fährt am 1962 eröffneten Gebäude vorbei. Seit 2024 gehört es zum Inventar der schützenswerten Bauten und steht damit unter Kulturgüterschutz. Bei seiner Eröffnung war der Bau des Architekturbüros Suter & Suter sogar das höchste der Stadt.
Nun muss die «alte Dame» eine Totalsanierung über sich ergehen lassen. Und mehr noch: Auf dem Lindenhofareal, wo das Hochhaus steht, sollen zwei weitere Türme entstehen, wobei im einen 215 Mietwohnungen entstehen sollen, während für den anderen eine gemischte Nutzung vorgesehen ist. Realisiert wird dabei ein Projekt des Architekturbüros Miller & Maranta. Im Lindenhofareal, wo sich heute Parkplätze und ein Tennisplatz befinden, soll künftig ein öffentliche zugängliche Grünfläche stehen.
Fertigstellung 2030
2027 sollen die Bauarbeiten für das neue Lindenhofareal starten. Zwei Jahre später wird das alte Hochhaus voraussichtlich fertig saniert sein, 2030 die Neubauten mit dem Park. Vom Ergebnis der Hochhaussanierung werden Passanten von aussen nicht viel merken: Die geschützte Gebäudehalle wird gleich aussehen wie zuvor.
Die Fassaden der Neubauten werden Solarstrom produzieren, um einen grossen Teil des Energieverbrauchs zu decken. Die Erdgeschosse sollen noch nicht genauer definierten, publikumsorientierten Nutzungen dienen, darunter ein Gastroangebot. Über die Kosten des Projekts macht Lonza keine Angaben (mgt/bk).