Ehemaliges Industrieareal in Hochdorf kann weiterentwickelt werden
Das Südiareal in Hochdorf kann zu einem neuen Quartier umgenutzt und neu überbaut werden. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag der Umzonung, dem Bebauungsplan und einem Sonderkredit für den Bushof Ost zugestimmt.
Quelle: zvg, Gemeinde Hochdorf
Die Südi wird ein Ort, der Wohnen, Arbeiten und Begegnung verbindet, so die Vision der Gemeinde.
2254 Stimmberechtigte hiessen die Umzonung gut, 700 lehnten das Ansinnen ab. Der Bebauungsplan, also die konkreten Vorgaben für die Bebauung und Gestaltung des Areals, wurde mit 2186 Ja- zu 756-Nein-Stimmen gutgeheissen.
Die Stimmbeteiligung betrug 48,8 Prozent, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte.
Damit kann das rund 84'000 Quadratmeter grosse Areal des früheren Milchverarbeiters Hochdorf umgezont werden.
Vision «Hofdere zentral»
Geplant sind im «Südi» unter anderem Wohnungen, Läden, Sport- und Freizeitangebote sowie neue Arbeitsplätze. Die Grundstücke der einstigen Hochdorf-Gruppe hatte die Gemeinde bereits 2022 erworben. Das Gebiet soll in den nächsten Jahren in mehreren Etappen entwickelt werden. Das Südiareal war während 130 Jahren ein Zentrum der Milchindustrie.
Bushof Ost neu hindernisfrei
Zudem bewilligten die Hochdorfer Stimmberechtigten einen
Sonderkredit für den Neubau des Bushofs Ost beim Bahnhof. Sie hiessen den
Kredit mit 69,0 Prozent der Stimmen gut. Für 2,6 Millionen Franken soll der
Bushof mit drei Haltekanten neu gebaut werden. Damit werden auch hindernisfreie
Ein- und Ausstiege ermöglicht. Nach Beiträgen von Kanton und SBB verbleiben für
die Gemeinde Kosten von rund 780'000 Franken. (sda/cpo)