09:11 BAUPROJEKTE

Basler Areal Walkeweg erhält zwei neue Grünanlagen

Teaserbild-Quelle: Nightnurse Images

Im neuen Basler Stadtteil Am Walkeweg beim Dreispitz sollen zwei neue Grünanlagen entstehen. Die Regierung beantragt dem Grossen Rat dafür vier Millionen Franken. Die Projekte sollen über den Mehrwertabgabefonds finanziert werden.

Visualisierung der Katja Wulff-Anlage in Basel

Quelle: Nightnurse Images

Visualisierung: Geplant ist unter anderem eine Katja Wulff-Anlage mit Bäumen und einem Spielplatz.

Auf dem rund sechs Hektar grossen Areal Walkeweg zwischen der S-Bahnhaltestelle Dreispitz und dem Wolfgottesacker entsteht derzeit ein neuer Stadtteil für bis zu 650 Einwohnerinnen und Einwohner. Früher befanden sich dort Freizeitgärten. Entstehen sollen preisgünstige Wohnungen, eine Primarschule mit Kindergarten und Tagesstruktur, ein Quartierplatz sowie grosszügige Grün- und Naturflächen.

Die Grünanlagen werden mit insgesamt rund 12'000 Quadratmetern ein Fünftel des Areals ausmachen, heisst es in einer Mitteilung des Basler Regierungsrats von Dienstag. Davon sind rund 4'500 Quadratmeter der Naturschutzzone zugeordnet und rund 3'000 Quadratmeter der Naturschonzone. Damit stelle der Kanton sicher, dass die Naturwerte des ehemaligen Freizeitgartenareals ersetzt und langfristig erhalten werden.

Das Areal Walkeweg liegt im Bereich von zwei überregionalen Biotopverbundachsen entlang der bestehenden Bahnareale. Für die ökologische Vernetzung dürfen die Wandermöglichkeiten von Tier- und Pflanzenarten nicht unterbrochen werden. Daher werden die Naturersatzflächen entlang dieser Vernetzungskorridore angeordnet. 

Übersichtsplan zum Areal Walkeweg

Quelle: zvg

Übersichtsplan zum Areal Walkeweg.

200 neue Bäume für Areal Walkeweg

Im Zentrum des neuen Stadtteils liegt die sogenannte Katja Wulff-Anlage mit einem von Bäumen umgebenen Spielplatz für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen. Der angrenzende Bereich über dem Wolftunnel der S-Bahn ist laut Regierungsrat als biodiverse und strukturreiche Naturschutzzone ausgebildet.

Weiter entsteht entlang des stillgelegten Gleisbogens die Gretel Bolliger-Promenade, auf der sich Wiesenflächen, kleinere Baumgruppen und Ruderalflächen abwechseln und ein «vielfältiges Mosaik» aus Lebensräumen bilden. Ein Fussweg führt durch eine naturnahe Grünanlage. Die Gleise bleiben erhalten und sollen auf die Geschichte des Ortes verweisen und die Topografie des Areals erlebbar machen.

Insgesamt erhält das Areal gemäss Mitteilung rund 200 neue Bäume – die Hälfte davon auf den Grünflächen, die andere Hälfte entlang der Strassen und auf den Plätzen. Für die Erstellung der neuen Grünanlagen beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat Ausgaben in Höhe von rund vier Millionen Franken. Das Projekt soll vollumfänglich über den Mehrwertabgabefonds finanziert werden. (mgt/pb)


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