14:12 BAUPRAXIS

Lesen im Schein der Kresse

Teaserbild-Quelle: MIT

Brunnenkresse kann mehr als Salate garnieren: Versieht man ihre Blätter mit leuchtenden Nanopartikeln, spenden sie sie so viel Licht, dass man in ihrem Schein bis zu vier Stunden lesen kann.

Leuchtende Brunnenkresse.

Quelle: MIT

Lesen im sanften Schein der Brunnenkresse.

Dies ist Michael Strano vom Massachusetts Institute of Technology und seinen Kollegen gelungen, die dazu auf das Molkül Luziferin zurückgegriffen haben, dank dem auch Glühwürmchen leuchten. Die Pflanzen funktionieren laut Strano wie eine Schreibtischlampe, die keinen Strom aus der Steckdose braucht. Denn das Licht wird über den Stoffwechsel generiert.

Nun wollen die Wissenschafter die Technologie so weit entwickeln, dass sich mit ihr dereinst ganze Büros auf diese Weise erhellen lassen. Und das ist noch nicht alles. Die Technologie könne auch für Innenräume genutzt werden, in denen es nur wenig Licht gebraucht werde, oder um Bäume als Strassenlampen zu nutzen. Strano ist überzeugt, dass mit derartigen Lichtpflanzen viel Strom und Aufwand gespart werden könnte. „Pflanzen können ihre Schäden selbst heilen, sie haben ihre eigene Energie und sie sind bereits an ihre Umgebung angepasst.“ (mai/mgt)

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