Spital Wetzikon: Kein Geld vom Kanton
Das Spital Wetzikon und elf Aktionärsgemeinden baten den Kanton um eine Staatsgarantie über 50 Millionen Franken. Das lehnt die Zürcher Gesundheitsdirektion nun ab.
Quelle: Deborah Spinelli/GZO Spital Wetzikon
Das Spital Wetzikon wird wohl keine Finanzspritze vom Kanton für seinen Neubau erhalten.
Eine Staatsgarantie über 50 Millionen Franken, mit dem Spitalareal als Pfand: Diese Angebot an den Kanton machten das Spital Wetzikon und elf Aktionärsgemeinden.
Doch die Zürcher Gesundheitsdirektion lässt das Spital Wetzikon abblitzen: Es sei nicht Aufgabe des Kantons, das Spital bei der Fertigstellung des Neubaus zu unterstützen.
Andere Regionalspitäler hätten ihre Verantwortung wahrgenommen und würden die Probleme eigenverantwortlich angehen, nur das Spital Wetzikon gelange erneut an den Kanton, schreibt die Gesundheitsdirektion auf Anfrage von Keystone-SDA.
Das Spital Wetzikon habe sich selber in diese Lage gebracht und darüber hinaus auch die Ausgangslage für die anderen Spitäler am Kapitalmarkt erschwert. Der Regierungsrat, dessen offizielle Antwort noch aussteht, wird das Gesuch deshalb aller Voraussicht nach ablehnen. (SDA/bk)