Immobilienmarkt: Leichtes Wachstum in Aussicht
Der Schweizer Immobilienmarkt soll im Jahr 2026 zwischen zwei und drei Prozent wachsen. Das prognostiziert der Immobilienpreis-Barometer der Immobilienbewertungs-Plattform Realadvisor.
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2026 soll der Schweizer Immobilienmarkt immerhin um 2 bis 3 Prozent wachsen.
Die Immobilienbewertungs-Plattform Realadvisor erwartet für den Schweizer Markt ein Wachstum von 2 bis 3 Prozent. Damit dürfte sich der Trend der letzten Jahre fortsetzen: 2025 stiegen die Immobilienpreise für Wohnungen laut Barometer um 3,1 Prozent (2024: 2 Prozent), während Häuserpreise um 2,4 Prozent stiegen (2024: 1,2 Prozent).
«Der Haupttreiber bleibt unverändert: eine Nachfrage, die durch eine starke Nettozuwanderung und einen sich nur langsam erneuernden Immobilienbestand mit einer durchschnittlichen Haltedauer von rund 30 Jahren gestützt wird», so RealAdvisor-Mitbegründer Jonas Wiesel.
Quelle: Stefan Breitenmoser
Kaufen ist gemäss der Studie in vielen Landesteilen nach wie vor günstiger als Mieten.
Geldpolitik entscheidend
Im Jahr 2025 stieg das Transaktionsvolumen erstmals nach drei Jahren wieder in den positiven Bereich, die Verkäufe legten um 7 Prozent zu. Getragen wird dieser Anstieg gemäss Studie von der Lockerung der Geldpolitik: Zwischen Anfang 2024 und Mitte 2025 senkte die Schweizerische Nationalbank ihren Leitzins von 1,75 Prozent auf 0 Prozent, wodurch die die durchschnittlichen Saron-Zinsen unter die 1-Prozent-Marke fallen. Indes stabilisieren sich die Zinsen für zehnjährige Hypotheken zwischen 1,6 Prozent und 1,7 Prozent.
So bleibt Kaufen gemäss Studie in vielen Landesteilen günstiger als Mieten. Trotz der gemischten makroökonomischen Aussichten für 2026 trage das schwache Wachstum dazu bei, die Zinsen auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten. Dadurch entsteht ein «günstiges Paradoxon», das den Erwerb von Wohneigentum kurzfristig begünstigt. (SDA/bk)