11:10 BAUBRANCHE

Stadtberner Wohnangebot soll mehr Mittel erhalten

Teaserbild-Quelle: Pexels, Pixabay-Lizenz

Die Berner Stadtregierung hat Leistungsverträge und Kredite für verschiedene soziale Institutionen genehmigt. Er will unter anderem die Sicherheit in den Wohnangeboten des unter Druck geratenen Vereins Wohnenbern verbessern. 

Zusätzliche Mittel sind nötig, weil es in zwei Liegenschaften des Wohnangebots an der Weissensteinstrasse Probleme gibt. Der Gemeinderat hat dem Stadtrat deshalb für 2026 einen Nachkredit von 541'936 Franken und für 2027 einen Verpflichtungskredit von 1'083'872 Franken beantragt, wie er am Donnerstag mitteilte.

Hintergrund der Probleme beim Angebot für besonders vulnerable Personen seien «die wachsende Nachfrage nach Notunterkünften und Betreuungsangeboten in Bern, die höhere Verfügbarkeit von günstigeren und wirkstärkeren Substanzen sowie die damit verbundenen gesundheitlichen und sozialen Krisen der Betroffenen».

Mit den Mitteln sollen die Stellenprozente in der Sozialarbeit sowie die Präsenz von Hauswart- und Sicherheitsdiensten erhöht werden. Ausserdem sind bauliche Massnahmen wie beispielsweise Gegensprechanlagen und modernere Schliesssysteme geplant. Der Kanton habe die Stadt ermächtigt, diese Kosten dem Lastenausgleich zuzuführen.

Geld für Jugend, Familie und Asyl

Weitere Leistungsverträge genehmigte der Gemeinderat für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Der Dachverband für die offene Arbeit mit Kindern (DOK) soll 2027 und 2028 jeweils rund 2,45 Millionen Franken erhalten. Für den Trägerverein für die offene Jugendarbeit (TOJ) sind im Rahmen des Leistungsvertrags jährlich rund 2,65 Millionen Franken vorgesehen.

Einen zweijährigen Leistungsvertrag für 2027 und 2028 sprach der Gemeinderat zudem für das Familienzentrum Bern. Die Abgeltung beläuft sich auf jährlich 303'373 Franken. Der Vertrag soll die Evaluation einer Pilotphase am neuen Standort des Zentrums an der Giacomettistrasse ermöglichen.

Im Asylbereich vergab der Gemeinderat einen Auftrag für sogenannte Alltagstandems an das Fachzentrum Mensch und Gesellschaft (MUG) der römisch-katholischen Gesamtkirche Bern und Umgebung. Alltagstandems sollen Asylsuchenden helfen, Deutsch zu lernen und sich im Alltag zurechtzufinden. Die Abgeltung für den Zeitraum von Juli 2026 bis Dezember 2028 beträgt insgesamt 272'500 Franken. (sda)

Auch interessant

Anzeige

Firmenprofile

Presyn AG

Finden Sie über die neuen Firmenprofile bequem und unkompliziert Kontakte zu Handwerkern und Herstellern.

Reports

construction-report

Die neuen Baublatt Reports

Neben dem Report Baublatt Project Categories (ehem. Baublatt Analyse), bieten wir ab sofort zwei weitere brandneue Reports als Zusatz. Erfahren Sie hier was Baublatt Top Players und Baublatt Regional Projects zu bieten haben – wie gewohnt digital, prägnant und graphisch auf den Punkt gebracht.

Dossier

Spannendes aus Print und Online für Abonnenten
© James Sullivan, unsplash

Spannendes aus Print und Online für Abonnenten

Dieses Dossier enthält die Artikel aus den letzten Baublatt-Ausgaben sowie Geschichten, die exklusiv auf baublatt.ch erscheinen. Dabei geht es unter anderem um die Baukonjunktur, neue Bauverfahren, Erkenntnisse aus der Forschung, aktuelle Bauprojekte oder um besonders interessante Baustellen.

Bauaufträge

Alle Bauaufträge

Newsletter abonnieren

newsico

Mit dem Baublatt-Newsletter erhalten Sie regelmässig relevante, unabhängige News zu aktuellen Themen der Baubranche.