Stadt Schaffhausen: Gasausstieg bis 2040
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In der Stadt Schaffhausen werden in zehn Jahren keine Erdgas-Heizungen und -Kochherde mehr betrieben werden können.
Die Stadt Schaffhausen plant den Ausstieg aus der Gasversorgung bis 2040. Als Begründung nennt der Stadtrat wirtschaftliche und ökologische Gründe.
Der Schaffhauser Stadtrat will den Ausstieg aus der Versorgung mit Erdgas bis ins Jahr 2040. Den entsprechenden Entscheid begründet die Exekutive der Munotstadt sowohl mit wirtschaftlichen als auch ökologischen Gründen. «Die Anzahl der Gasanschlüsse nimmt laufend ab», so die Medienmitteilung. Das hat auch mit dem Umstand zu tun, dass fossile Gasheizungen ohnehin nicht mehr ohne weiteres ersetzt werden dürfen.
Mit dem geplanten Gasausstieg, der frühestens zehn Jahre nach der Ankündigung startet, will die Stadt Schaffhausen einen Beitrag zu den nationalen, kantonalen und städtischen Klimazielen: Die Umstellung der fossilen Wärmeversorgung auf erneuerbare Alternativen sei eine Voraussetzung zur Erreichung des Netto-Null-Ziels.
Quelle: Peter Weiss
Die Stadt Schaffhausen wird weiter über ein Gasnetz verfügen, das aber ab 2040 nur noch mit erneuerbarem Gas betrieben wird.
Alternativen vorhanden
Für alle Liegenschaften mit Gasanschluss gibt es heute bereits Alternativen. «Je nach Standort kommen Wärmeverbünde, Erdsonden- oder Luft-Wasser-Wärmepumpen oder andere erneuerbare Technologien in Frage», so der Stadtrat weiter. Eine interaktive Karte soll dabei zeigen, an welchem Standort welches Heizsystem möglich sein wird. Wer Heizungen oder Gasherde installiert hat, deren technische Lebensdauer zum Zeitpunkt der Stilllegung noch nicht erreicht sein wird, soll entschädigt werden.
Ein Gasnetz wird dennoch bestehen bleiben, da gewisse Prozesse in der Industrie darauf angewiesen sind. Spätestens ab 2040 wird dieses Netz aber mit erneuerbarem Gas betrieben. (SDA/bk)