SBV: Christian Wasserfallen ist neuer Zentralpräsident
Die Generalversammlung des Schweizerischen Baumeisterverbands SBV hat vergangenen Freitag Christian Wasserfallen zum künftigen Zentralpräsidenten gewählt. Der Berner Nationalrat war Ende Mai von der Delegiertenversammlung als offizieller Kandidat für die Nachfolge von Gian-Luca Lardi nominiert worden.
Wasserfallen übernimmt das Amt am 1. Januar 2027, wenn Lardi nach zwölf Jahren an der Verbandsspitze zurücktritt. Im Anschluss an die GV fand im Campus Sursee in Oberkirch LU der Tag der Bauwirtschaft statt. Der Netzwerkanlass stand heuer unter dem Motto "Brennpunkt Bauherr".
Der 44jährigen Berner ist Diplomierter Maschinenineningenieur FH, Präsident Infra Suisse, Mitglied des Zentralvorstands SBV, Präsident des Verwaltungsrates der Walo Bertschinger AG Bern und politisiert für die FDP im Nationalrat. Mit seiner langjährigen Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Infrastruktur bringe er beste Voraussetzungen mit, um die Interessen des Bauhauptgewerbes auf nationaler Ebene zu vertreten, heisst es in der Medienmitteilung des SBV.
Genügend Wohnraum und leistungsfähige Infrastrukturen
In seiner neuen Funktion will sich Wasserfallen für verlässliche Rahmenbedingungen einsetzen, sodass die Bauwirtschaft ihren zentralen Beitrag zur Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz leisten kann. Im Fokus stehen laut SBV während der kommenden Jahre die Sicherstellung von ausreichend Wohnraum, leistungsfähigen Infrastrukturen sowie die Förderung von Innovation und Fachkräften. "Die Bauwirtschaft schafft die Grundlagen für das tägliche Leben und den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes", sagt Wasserfallen. "Es ist mir ein Anliegen, die Anliegen unserer Unternehmen mit Nachdruck zu vertreten und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln." (mgt/mai)