08:31 BAUBRANCHE

Rückblick 2020: Was hat die Baubranche im März und April bewegt?

Geschrieben von: Stefan Gyr (stg)
Teaserbild-Quelle: Nightnurse Images, Zürich
Wunderbrücke Technorama Winterthur

Quelle: Nightnurse Images, Zürich

Bruno Grossen Baggerunternehmer CAT

Quelle: zvg

Tunnel Gletschergarten Luzern

Quelle: Robert Wicki, Gletschergarten Luzern

Sanierung Perronhalle Bahnhof Basel SBB

Quelle: Ben Kron

Sanieren über den Gleisen

Für 34 Millionen Franken wird die über 100 Jahre alte Perronhalle des Bahnhofs Basel SBB erneuert – alles unter laufendem Bahnbetrieb. Die Hauptarbeit ist die Sanierung von total 16000 Quadratmetern Stahl in der Perronhalle. Die grössten Herausforderungen für die Ausführenden bildeten die Logistik und das Montieren der Arbeitsbühne, die zugleich als Arbeits- und Logistikfläche dient. Man musste total 17200 Quadratmeter Flächengerüste erstellen, und das oberhalb des ganzen Bahnbetriebs. Jede Etappe hat die Grösse eines Fussballfelds, das in zehn Metern Höhe über den Zügen schwebt. Um als Logistikfläche zu dienen, muss die Arbeitsbühne zwischen 200 und 500 Kilogramm pro Quadratmeter aufnehmen.

Perowskit Photovoltaik Empa

Quelle: Empa

Perowskit als Alternative zu Silizium

Silizium bildet heute das Rückgrat der Stromproduktion mittels Photovoltaik. Als kostengünstige Alternative ist seit einiger Zeit der Halbleiter Perowskit im Gespräch. Die Empa arbeitet in Zusammenarbeit mit dem Industriepartner Solaronix SA im waadtländischen Aubonne an einer Perowskit-Zelle, die zwar mit begrenztem Wirkungsgrad arbeitet, aber das Potenzial für eine günstige Industriefertigung hat.

Huttwil Stadthaus

Quelle: Joachim Kohler Bremen, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Huttwil will sein Zentrum wiederbeleben

Nirgends in der Schweiz stehen so viele Wohnungen leer wie in Huttwil, der östlichsten Gemeinde im Kanton Bern. Trotzdem wird in dem Dorf munter weitergebaut. Die Gemeinde hat mit der Berner Fachhochschule nach Lösungen gesucht, um das verödende Ortszentrum wiederzubeleben. Die Fachleute schlugen beispielsweise vor, einen temporären Baustopp zu verhängen, Planungszonen einzurichten und Zwischennutzungen zu fördern. Sie empfahlen der Gemeinde auch eine aktive Bodenpolitik. Weiter könnte die Stelle eines Stadtmanagers geschaffen werden. Studierende schlugen etwa vor, das Stadthaus (Bild) in ein Volkshaus umzuwandeln.

Geschrieben von

Ehemaliger Redaktor Baublatt

Stefan Gyr war von April 2015 bis April 2022 als Redaktor für das Baublatt tätig. Seine Spezialgebiete waren politische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen sowie Themen der Raumentwicklung.

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