08:03 BAUBRANCHE

Monatsstatistik Februar: Verhaltener Jahresstart

Teaserbild-Quelle: Gabriel Diezi

Auch im milden Februar kühlte sich die Schweizer Baukonjunktur weiter ab. Die Bausumme der geplanten Objekte sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,7% auf den tiefsten Februarwert der letzten zehn Jahre.

Damit verfestigte sich der Negativtrend der letzten beiden Monate (Januar: -11,1%; Dezember: -9,1%). Im Kontrast dazu stieg im Februar die Anzahl der Baugesuche zum dritten Mal in Folge (+6,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat; Januar: +2,2%; Dezember: +4,3%). Die aktuell geringere Anzahl der Baueingaben für gewichtige Grossprojekte bestätigt auch der Blick auf den gleitenden Dreimonatsdurchschnitt. Während die geplante Bausumme gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich nachgab (-11,2%), nahm gleichzeitig die Anzahl der Baugesuche zu (+4,1%).

Innerhalb des Wohnbausegments glichen sich im Februar die Entwicklungen bei den Einfamilienhäusern (EFH) und den mehrgeschossigen Renditeobjekten (MFH) wieder an. In beiden Geschäftsfeldern sank die geplante Bausumme gegenüber Vorjahr (MFH: -15,4%; EFH: -3,0%) während gleichzeitig die Anzahl der Baugesuche anstieg (MFH: +6,6%; EFH: +8,0%). Gemäss dem gleitenden Dreimonatsdurchschnitt unterscheiden sich die Trends der beiden Segmente aber nach wie vor deutlich. Während insbesondere mehr preiswerte EFH projektiert wurden (Bausumme: +4,5%; Anzahl: +8,4%) machte sich bei MFH-Projekten eine spürbare Zurückhaltung breit (Bausumme: -12,3 %; Anzahl: -5,9%).

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