Geschiebesammler in Silenen UR verhindern Schäden nach Unwetter
Die zwei Geschiebesammler in Silenen UR haben nach den heftigen Regenfällen von Freitagabend 33'000 Kubikmeter Material zurückgehalten. Damit verhinderten sie massive Schäden, wie die Urner Baudirektion am Dienstag mitteilte.
Quelle: Baudirektion Uri
Baudirektor Hermann Epp, Oliver Indergand und Lukas Eggimann (von links) beim mit Geschiebe gefüllten Schipfenbachsammler in Silenen.
Die Geschiebesammler Schipfen und Selderbach bei Silenen UR sollen das unmittelbar darunter liegende Siedlungsgebiet und Kulturland schützen. Die Schutzmassnahmen hätten wie geplant funktioniert, bilanzierte Baudirektor Hermann Epp (Mitte) am Samstag nach einem Augenschein vor Ort.
«Wären die zwei Sammler nicht gewesen, hätte es massive Schäden gegeben», wird Epp in der Mitteilung zitiert. Nun müssen die Bauwerke schnellstmöglich freigeräumt werden, damit die Geschiebesammler für kommende starke Niederschläge wieder einsatzbereit sind.
Ende Juni 2026 waren bereits in Seedorf die zwei Geschiebesammler Tobel und Palanggenbach gefüllt worden; die Räumungsarbeiten dort sind derzeit im Gang. Das Material wird entweder wiederverwertet oder nach Flüelen transportiert und im Konzessionsgebiet im Urnersee verklappt. (sda/pb)