13:04 BAUBRANCHE

Blick in die Zukunft des öffentlichen Raums

Teaserbild-Quelle: Albert Robida, Wikimedia, gemeinfrei

Im Himmel über Paris herrscht Verkehrschaos. Vergnügunssuchende sausen in abenteuerlichen Blechfischen in die Oper, ins Restaurant oder zur nächsten Feier. Dazwischen sind kleine Polizeiluftschiffe unterwegs und fliegende Trams – ebenfalls in Form von Fischen. Die skurrile Zukunftsvision hat sich der französische Schriftsteller und Karikaturist Albert Robida um 1882 ausgedacht.

Zukunftsvision für das Jahr 2000 von 1882.

Quelle: Albert Robida, Wikimedia, gemeinfrei

So stellte sich Albert Robia 1882 den Himmel über Paris im Jahr 2000 vor.

Zukunftsvision für das Jahr 2000 von 1882.

Quelle: Albert Robida, Wikimedia, gemeinfrei

So stellte sich Albert Robia 1882 den Himmel über Paris im Jahr 2000 vor.

Zukunftsvision für das Jahr 2000 von 1882.

Quelle: Albert Robida, Wikimedia, gemeinfrei

So stellte sich Albert Robia 1882 den Himmel über Paris im Jahr 2000 vor.

Zukunftsvision für das Jahr 2000 von 1882.

Quelle: Albert Robida, Wikimedia, gemeinfrei

So stellte sich Albert Robia 1882 den Himmel über Paris im Jahr 2000 vor.

Obwohl sie (noch) nicht Wirklichkeit geworden ist, zeigt die Karikatur ansatzweise, was die aktuelle Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) zur Zukunft des öffentlichen Raums prognostiziert: Im Zuge des technischen Fortschritts oder vielmehr der Digitalisierung wird er sich massiv verändern.

Die Studienautoren haben dazu verschiedene Thesen aufgestellt, die sich zum Teil bereits in Realität niederschlagen. Dies gilt etwa für den Strukturwandel im Handel und in der Mobilität: Online-Shopping verändert das Gesicht legendärer Einkaufsstrassen wie der Champs Elysée in Paris oder der Zürcher Bahnhofstrasse. Überdies wirkt sich laut den Autoren dereinst auch die «Shared Mobility» aus. Sie setze sich bei der jungen Bevölkerung immer mehr durch. In Kombination mit dem Hoffnungsträger des autonomen Fahrens werde sich das Erscheinungsbild von Mobilität in der Stadt deutlich verändern. Daneben stellen die Verfasser einen immer fliessenderen Übergang zwischen privatem und öffentlichem Raum fest: Weil fast überall WLAN geboten wird und fast jeder stets online sein kann, wird Privates nicht mehr nur in den eigenen vier Wänden erledigt. Damit wandelt sich das Verhalten in der Öffentlichkeit mit Folgen für Normen und Regeln. (mai)

Die Studie kann auf www.gdi.chkostenlos heruntergeladen werden.

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© Silva Maier

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