Uri: Historische Trockenmauern werden saniert
In der Urner Gemeinde Silenen können historische Trockenmauern saniert werden. Das Kantonsparlament einen Kantonsbeitrag von 207'000 Franken einstimmig gutgeheissen.
Quelle: Kanton Uri
Das Buechholz, in welchem Silenen liegt, gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten im Reusstal und kann seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen werden. Im Bild eine Trockenmauer bei Erstfeld, welche bereits saniert wurde.
Im Landschaftsschutzgebiet Hinter- und Vorderried stehen rund 3,6 Kilometer Trockenmauern. Rund 60 Prozent davon gelten laut regierungsrätlichem Bericht als Sicherheitsrisiko. Das ursprünglich auf rund zwei Millionen Franken geschätzte Sanierungsprojekt wurde deshalb redimensioniert. Im Fokus stehen Mauern oberhalb von Gebäuden und Strassen.
Arbeiten starten im Oktober
Für die Sanierung stehen 300'000 Franken zur Verfügung. Die Kosten werden von Bund, Kanton, Gemeinde und Grundeigentümerschaft getragen. Der Kanton Uri übernimmt mit 207'000 Franken rund 70 Prozent. Die Arbeiten sollen im Oktober beginnen und etappenweise bis 2028 dauern.
Ebenfalls einstimmig genehmigte der Landrat einen Kredit von 922'473 Franken für den Unterhalt der Kantonsstrassen. Der bis Ende 2025 nicht verwendete Betrag wird ins Budget 2026 übertragen. (sda/cpo)