Stadt Luzern hat tiefste Wohneigentumsquote des Kantons
Im Kanton Luzern wurde 2024 rund ein Drittel der Wohnungen selbst genutzt. In der Stadt Luzern war es sogar nur jede siebte Wohnung. Das zeigt die aktuelle Strukturerhebung des Bundes.
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Die Stadt Luzern weist im Kanton die tiefste Wohneigentumsquote auf.
Im Jahr 2024 waren im Kanton Luzern 33 Prozent aller bewohnten Wohnungen Eigentumswohnungen, wie Statistik Luzern (Lustat) am Montag mitteilte. Der Anteil der Mietwohnungen betrug 64 Prozent. Damit liege Luzern sowohl unter dem Zentralschweizer als auch unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von je 36 Prozent, heisst es.
Im regionalen Vergleich variierten die Wohneigentumsquoten
der Kantone sowohl in der Zentralschweiz als auch in der Gesamtschweiz stark.
Am tiefsten war sie gemäss Mitteilung mit 14 Prozent im Kanton Basel-Stadt, am
höchsten mit 56 Prozent im Kanton Appenzell Innerrhoden.
Innerhalb des Kantons zeigten sich grosse regionale Unterschiede. Am höchsten war der Anteil selbst genutzten Wohneigentums im Entlebuch (50 Prozent), gefolgt von Rooterberg/Rigi (47 Prozent). Den tiefsten Wert wies mit 15 Prozent die Stadt Luzern auf. Aber auch im «Agglomerationskern» blieb Wohneigentum mit 30 Prozent vergleichsweise selten. (sda/pb)