BVB: Zu wenig für U-Abos verrechnet
Wegen eines fehlerhafte Updates eines Betriebssystems: Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben beim Kanton Basel-Stadt 7,9 Millionen Franken zu wenig für die U-Abos in Rechnung gestellt. Das Geld erhalten sie nun nachträglich.
In zwei Wochen beginnt in Basel die Fasnacht. Und die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) haben gerade noch rechtzeitig die Anregung für ein Sujet geliefert: Die BVB haben dem Kanton Basel-Stadt 7,9 Millionen Franken zu wenig für verkaufte U-Abos verrechnet.
Zur Erklärung: Im Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) wird jedes Monats-U-Abo von Einwohnerinnen und Einwohnern mit 25 Franken Kantons- und Gemeindebeiträgen subventioniert. Anfang letztes Jahr haben die BVB haben bemerkt, dass seit 2020 die Beiträge bei zwei Verkaufskanälen fälschlicherweise nicht bei der öffentlichen Hand in Rechnung gestellt wurden.
Fehlerhaftes Update
Grund für diesen Irrtum war ein fehlerhaftes Update eines IT-Systems, wie der Tarifverband Nordwestschweiz (TNW) am Montag mitteilte. Deshalb kam es zum Fehlbetrag. Immerhin: Weder die Kundinnen und Kunden des U-Abos noch die Jahresergebnisse des TNW und der Transportunternehmen sind dadurch betroffen. Der IT-Fehler wurde Anfang 2024 korrigiert., heisst es im Communiqué. Der IT-Fehler sei seit Anfang 2024 behoben.
Und das Geld wird auch noch nachträglich fliessen: Der Kanton sowie die Gemeinden Riehen und Bettingen werden den offenen Betrag begleichen: Davon fallen 7,5 Millionen Franken auf den Kanton sowie rund 377000 Franken auf die beiden Landgemeinden. (SDA/bk)